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Erfolgreich in New York

Die diesjährige Delegation der Universität der Bundeswehr München vertritt Turkmenistan bei der UNO-Simulation „National Model United Nations (NMUN)“ und wird dafür ausgezeichnet. Eine nachhaltige Erfahrung für alle Beteiligten und ein hervorragendes Ergebnis nach sechsmonatiger Vorbereitung.
Erfolgreich in New York

Kurz vor der Preisverleihung: Die Delegierten der Universität in der Generalversammlung der Vereinten Nationen im Hauptquartier in New York

Fassbombenabwürfe in Syrien, Hungersnot in Somalia und Krim-Annexion. Diese kontroversen Ereignisse sind nicht nur hoch aktuell, sondern bedürfen der Debatte mit dem Ziel passende Lösungen zu finden. Gemeinschaftliche Lösungen für globale Probleme zu erarbeiten, das ist im Wesentlichen die Aufgabe der Vereinten Nationen. Auch in diesem Jahr fand wieder eine UNO-Simulation in New York statt, an der wie schon in den vergangenen Jahren eine Delegation der Universität der Bundeswehr München teilnahm. Dabei galt es diesmal Turkmenistan, das zentralasiatische Land am kaspischen Meer, zu vertreten.

 

Turkmenistan – Ein Perspektivwechsel

Auch wenn Turkmenistan zunächst unscheinbar wirken mag, so ist es dennoch ein wichtiger Partner in Sachen natürlicher Ressourcen und Bindestaat zwischen Russland, dem Mittleren Osten und Asien. In der sechsmonatigen Vorbereitung auf die Konferenz, die im Rahmen zweier „studium plus“-Lehrveranstaltungen erfolgte, setzten sich die Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer mit dem Land und seinen geographischen, politischen und kulturellen Besonderheiten auseinander. Ziel der Planspiele in New York war es dann, sich  mit den zentralen Politikfeldern der internationalen Politik aus der Perspektive des zugeteilten Landes, in diesem Fall Turkmenistan, zu beschäftigen und dessen Position in einem entsprechenden Fachgremium fundiert und regelkonform zu vertreten.

Auszeichnung für Delegation

In den fünf Tagen mit zahlreichen Besprechungen und Verhandlungen gelang es allen Vertretern der Delegation sich in ihren Komitees an den Arbeitsgruppen zu beteiligen und am Ende Entwürfe für die Resolutionen auszuarbeiten. Besonders spannend ist dabei jedes Mal der Moment, wenn die Abstimmung erfolgt und besonders, wenn dies im Gebäude der Vereinten Nationen, im Saal der Generalversammlung stattfindet. Vor dieser beeindruckenden Kulisse bekam die Delegation dann auch die Auszeichnung als „distinguished delegation“ verliehen. Für alle Teilnehmer ein großer Moment, hatten sie sich im Vorfeld in zahlreichen wöchentlichen Meetings getroffen um diplomatische Ausdrucksweisen, Verhandlungstaktiken und das Vortragen von Reden zu üben.

NMUN - Mehr als nur eine Konferenz

Zugegebenermaßen sind die Konferenztage arbeitsintensiv und jedes Mitglied der Delegation bemüht sich das Beste zu geben und im besten Fall sogar einen „Award“ zu gewinnen. Dennoch und das sei hier ganz besonders hervorgehoben: NMUN ist mehr als nur eine Konferenz! Für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist der Kurs, der auf die Konferenz vorbereitet, gelebtes Team Building. Zusammen werden Rückschläge durchgestanden und zusammen feiert man Erfolge. Darüber hinaus haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor allem in New York Menschen aus vielen verschiedenen Regionen der Welt kennenlernen dürfen, mit denen sie zum Teil bis heute im Kontakt stehen. "Die sprachliche Hürde mag anfangs noch dem Einen oder der Anderen als Problem erschienen sein. Die gute Vorbereitung trug aber dazu bei, sich mühelos mit den anderen internationalen Teilnehmerinnen und Teilnehmern austauschen zu können. Diese eigene Erfahrung war ein besonderes Erlebnis und stellte selbst im Vergleich mit den anderen internationalen Veranstaltungen von „studium plus“ eine besondere, lohnenswerte Herausforderung dar."

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