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Elektromobilität in der Bundeswehr

In den kommenden Jahren plant die Bundeswehr insgesamt 1.000 Ladesäulen an den verschiedenen Standorten im Inland zu bauen. Für erste Untersuchungen zu diesem Projekt wird die Universität der Bundeswehr München der Musterstandort sein.
Elektromobilität in der Bundeswehr

Prof. Christian Jacoby (li.) und Dr. Marcus Skepenat (BMVg, IUD) vor dem Forschungsfahrzeug des Instituts für Verkehrswesen und Raumplanung

Neben der Versorgung einer ständig wachsenden Flotte an elektromobilen Dienstfahrzeugen will die Bundeswehr im Rahmen ihrer Initiative als attraktiver Arbeitgeber auch Möglichkeiten schaffen, dass die mehr als 250.000 Bundeswehrbeschäftigten auch am Arbeitsplatz private Fahrzeuge laden können. Mitte September trafen sich Vertreter des Bundesministeriums der Verteidigung und der Universität der Bundeswehr München in Neubiberg, um dort den Startschuss zum gemeinsamen Forschungsprojekt „Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Bundeswehrliegenschaften“ zu geben.

 

Neue Konzeptentwicklung

In den kommenden Monaten forscht das Fachgebiet Raumplanung und Mobilität von Prof. Christian Jacoby mit seinen Mitarbeitern an der Fakultät für Bauingenieurwesen und Umweltwissenschaften rund um das Thema Elektromobilität in der Bundeswehr. Ziel ist es, der Bundeswehr ein Konzept an die Hand zu geben, das es künftig ermöglicht, geeignete Standorte für Ladeinfrastruktur innerhalb der eigenen Liegenschaften zu identifizieren und diese zukunftssicher zu planen und bauen.

Unmittelbar mit Beginn des neuen Herbsttrimesters wird daher das Team von Prof. Jacoby in einem ersten Schritt einen Musterstandort, in diesem Fall die Universität der Bundeswehr München, untersuchen und neben den Multiplikatoren wie Universitätsleitung, BwFuhrparkService, Bundeswehr-Dienstleistungszentrum und einschlägigen Forschungsinstituten insbesondere die Studierenden sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Standort nach ihren Vorstellungen und Erwartungen rund um das Thema Elektromobilität befragen. Damit soll eruiert werden, in wie weit dienstliche und private Elektromobilität heute bereits umsetzbar ist und wie sie sich künftig entwickeln wird.

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