CI-Element wave

Ein buntes Sportprogramm

Beim diesjährigen „Abend des Sports“ informierte das Sportzentrum der Universität insbesondere die neuen Studierenden über das vielseitige Sportangebot auf dem Campus. Leiter Rudi Hoffmann moderierte die Sportvorführungen und ehrte den Hochschulmeister im Kleinkaliberschießen, Mario Nittel.
Ein buntes Sportprogramm

Die Taekwondo Kampfkünstler demonstrierten wie man Holzplatten zerteilt

„Wir haben ein sehr buntes Angebot an der Uni“, erklärte Rudi Hoffmann. Auch die Aquajogger und Taucher hätten ihr Können gerne vorgeführt – das Fluten der Halle wäre aber etwas zu aufwendig gewesen, scherzte der Leiter des Sportzentrums. Dennoch konnte er dem Publikum – mit Hilfe der aufführenden Sportgruppen – von Ballsportarten wie Golf und Tennis über Mannschaftssport bis hin zu den unterschiedlichsten Kampfkünsten, eine Vielzahl an Möglichkeiten präsentieren. Zu Beginn stellte sich das Kletterteam – mit einer Zip-Line-Einlage – vor. Zum Klettern an der Uni bräuchte man einen Kletterschein. Diesen könnten Interessierte glücklicherweise hier erwerben. Wie jedes Jahr gehörten nicht nur Mitglieder unserer Universität, sondern auch die Akrobatinnen der TU München zu den Vorführenden.

Zusammenschweißender Mannschaftssport

Auch die Vorführung der Mannschaftssportart „Jugger“ fiel dem Publikum besonders auf. In dieser stehen sich die Rivalen mit gepolsterten Sportgeräten gegenüber. „Es geht darum, dass man den Ball möglichst häufig in die andere Hälfte transportiert“, erklärte Hoffmann. Nur der ausgewählte Läufer darf diesen Ball berühren. Die anderen Mitspieler schützen ihn dabei.

Auch die Lacrosse-Mannschaft gab dieses Jahr wieder einen Einblick in ihre Sportart.  Lacrosse könne man mit Eishockey – nur ohne Eis – vergleichen, erklärt Christopher Piek dem Publikum seines Teams: „Es ist genauso anstrengend und körperlich fordernd wie Eishockey.“ 2015 war die Mannschaft deutscher Meister geworden. Sie spielt auch international, etwa mehrmals im Jahr in Tschechien. „Viele von den ‚Alten‘ die nicht mehr an der Uni sind, sind dem Sport noch verbunden“, beschreibt Piek, denn mit den Ehemaligen fahren sie immer noch zusammen auf Turniere.

Kampfsport, Kleinkaliberschießen und „China Pole“

Die Ju-Jitsu Kampfsportgruppe spielte dem Publikum eine realistische Notwehrsituation vor und wiederholte die Schritte in einem 2. Durchgang noch einmal langsam – mit Erklärung, damit die Zuschauer die Schritte besser nachvollziehen konnten. Anders beeindruckten die Taekwondo Kampfkünstler: Mit kräftigen Tritten zerschlugen sie Holzplatten.

Der Leiter des Sportzentrums ehrte den deutschen Hochschulmeister im Kleinkaliberschießen, Mario Nittel. In der Disziplin Liegend, Stehend und Kniend auf 20 Meter Entfernung  gewann Nittel seinen Titel. Die Gruppe sucht ebenfalls nach neuen Mitgliedern. Man müsse kein Profi sein, um damit anzufangen, sondern könne es hier erlernen, erklärt Hoffmann. Vor dem Finale ehrte er noch alle Sportbeauftragten. In der letzten Aufführung demonstrierte Johannes Behringer, ebenfalls Akrobat der TU München, sein Können im „China Pole“ – dem chinesischen Stangentanz.

CI-Element Spinner