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Die feinen Unterschiede

Um den feinen Strich in der Tuschmalerei ging es bei der Vernissage der Malerin Ilka Schneider Ende November in der Halle 75. Wo sonst Sportlerinnen und Sportler zu Hause sind, fanden sich im schön gestalteten Rahmen zahlreiche Kunstfreunde zusammen, um deren Bilder zum Thema "Unterschiede" zu bewundern.
Die feinen Unterschiede

Jasmin Röllgen, Dr. Irmingard Böhm und die Künstlerin Ilka Schneider (v.l.n.r.) bei der Ausstellungseröffnung

Organisiert wurde die Vernissage von der Gleichstellungsbeauftragten Dr. Irmingard Böhm und der Wissenschaftlichen Mitarbeiterin Jasmin Röllgen. Sie holten die in Berlin lebende Künstlerin nach Neubiberg. Die Ausstellung, die eine Woche lang an der Universität verblieb,  wurde zur Thematik „Unterschiede“ kuratiert. Dr. Böhm freute sich in ihren einleitenden Worten über diese so gut zur Universität und zu diesem Abend passende Überschrift. „Ich sehe hier heute Studierende, Vertreter der Universitätsleitung, Wissenschaftler, Gäste von außerhalb der Universität – wir sind alle unterschiedlich, haben unterschiedliches Geschlecht, unterschiedliche Lebensentwürfe. Diese Ausstellung ist eine Hommage an die Unterschiede.“

Windräder statt Bambusstangen
Ilka Schneider, 1968 in Oberbayern geboren, interessiert sich seit frühester Kindheit für die chinesische Kultur. In ihrer Kunst versucht sie – bei allen Unterschieden – die westliche und die östliche Kultur zu verbinden. So nutzt sie die Tuschmalerei, in der sie von Chinesinnen ausgebildet wurde, als Technik, malt jedoch Motive aus der westlichen Welt. „Als westliche Künstlerin nutze ich östliche Kunsttechniken. Ich male dann eben keine Bambusstangen, sondern Windräder.“ Im Rahmen der Vernissage zeigte und las Ilka Schneider Auszüge aus dem von ihr illustrierten und getexteten Buch „Die verborgenen Talente der Blumen – 8 Portraits starker Frauen aus dem alten China.“

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