CI-Element wave

Beförderung durch Staatssekretär

Beim Beförderungsappell auf dem Campus der Universität der Bundeswehr München werden 524 Oberfähnriche und Oberfähnriche zur See sowie 45 Offizieranwärter/-innen des Sanitätsdienstes durch den Parlamentarischen Staatssekretär Markus Grübel zu Offizieren befördert.
Beförderung durch Staatssekretär

Abschreiten der Front: Der neue Leiter Studentenbereich, Oberstleutnant Detlev Adelmann, Präsidentin Prof. Merith Niehuss, Staatssekretär Markus Grübel (v.l.n.r.)

Die Präsidentin der Universität der Bundeswehr München, Prof. Merith Niehuss, wandte sich in ihrer Ansprache an die zu befördernden Offizieranwärterinnen und Offizieranwärter und ihre Angehörigen und sprach den Anwesenden ihren Respekt und ihre Anerkennung aus. „Die Beförderung im Leben eines Offiziers stellt“, so Niehuss, „den wichtigsten Meilenstein in seiner oder ihrer Karriere dar.“ Diese Beförderung zeige auch, wie sehr doch der akademische Bereich mit dem militärischen zusammenhängt, „denn nur wer sein Studium erfolgreich durchläuft, kann auch befördert werden.“ Prof. Niehuss machte in ihrer Rede noch einmal deutlich, dass es nach ihrer Meinung für die Bundeswehr ein ganz entscheidender Schritt war, die Universitäten der Bundeswehr ins Leben zu rufen.

Unverzichtbares Attraktivitätsmerkmal

Gerade im Wettbewerb der Bundeswehr mit der Wirtschaft und dem öffentlichen Dienst um die besten Kräfte des Landes böten die Universitäten „ein unverzichtbares, deutliches Attraktivitätsmerkmal“. Dieser Aufgabe stelle sich die Universität der Bundeswehr München, indem sie neue Studiengänge konzipiere und das Angebot für postgraduale Weiterbildung für breite Teile der Bundeswehr erweitere, aber auch an der Verbesserung von Vereinbarkeit von Dienst und Familie kontinuierlich weiter arbeite, so die Präsidentin.

Im Rahmen ihrer Rede würdigte Prof. Niehuss den ehemaligen Leiter des Studentenbereichs, Oberst Thomas Freitag, der als Gast von der Führungsakademie Hamburg angereist war. Die Präsidentin dankte ihm für die hervorragende Betreuung der Studierenden in den vergangenen sechs Jahren und für die immerwährende Unterstützung bei den vielen gemeinsamen Herausforderungen. Im Anschluss wünschte Prof. Niehuss dem neuen Leiter des Studentenbereichs, Oberstleutnant Detlev Adelmann, alles Gute für das ihm neu übertragene Amt. 

Verantwortung übernehmen

Staatssekretär Markus Grübel ging in seiner Rede explizit auf das Selbstverständnis der Bundeswehr ein. Dienen bedeute, eine Aufgabe zu erfüllen und sich dabei in ein großes Ganzes, eine Gemeinschaft einzufügen, so der Staatssekretär. Er machte den Offizieren deutlich, dass sie nun Verantwortung für den deutschen Staat und seine Bürgerinnen und Bürger übernehmen würden „und in ganz besonderer Weise auch für die ihnen anvertrauten Soldatinnen und Soldaten“. Die Anforderungen an einen Offizier in einer Armee des 21. Jahrhunderts seien zweifelsohne hoch, so Grübel. Die Erfüllung militärischer Aufträge in ihrer ganzen Vielfalt und Besonderheit bedürfe auch heute soldatischer Tugenden wie Tapferkeit, Kameradschaft, Fürsorge und Disziplin. Der Beruf, den die künftigen Offiziere ausüben würden, sei nicht irgendein Job, sondern Berufung. Die zukünftigen Offiziere seien bereit, das größte persönliche Risiko für die Bundesrepublik Deutschland und die freiheitliche Demokratie einzugehen, dafür gebühre ihnen Respekt und  Anerkennung. Abschließend wünschte der Staatssekretär den zukünftigen Leutnanten und Leutnanten zur See alles Gute und viel Soldatenglück.

Als Höhepunkt des Appells nahmen 12 studierende Offizieranwärterinnen und Offizieranwärter ihre Beförderungsurkunde persönlich vom Staatssekretär entgegen. Es gratulierten neben der Präsidentin, Prof. Niehuss, auch der neue Leiter des Studentenbereichs, Oberstleutnant Adelmann sowie zahlreiche militärische Vertreterinnen und Vertreter unter ihnen Frau Generalstabarzt Dr. Erika Franke, Herr Kapitän zur See, Klaus Heermeier und Herr Brigadegeneral Helmut Dotzler.

Ausklang vor dem Universitätscasino

Nach dem Beförderungsappell, an dem auch viele Freunde und Verwandte sowie Angehörige der Universität teilnahmen, klang der Tag im Biergarten des Universitätscasinos mit Live-Musik der Big Band aus. Dabei bot das extra aufgestellte Zelt einen hervorragenden Schutz vor dem Gewitterschauer, der direkt nach dem Beförderungsappell einsetzte.

CI-Element Spinner