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Auftakt in Wildbad Kreuth

Im Bildungszentrum der Hanns-Seidel-Stiftung stellen Kollegiatinnen und Kollegiaten des Promotionskollegs „Konturen einer neuen Weltordnung“ ihre geplanten Dissertationsprojekte vor, die sich mit unterschiedlichen Fragen gegenwärtiger und künftiger Weltpolitik befassen.
Auftakt in Wildbad Kreuth

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Promotionskollegs „Konturen einer neuen Weltordnung“ bei der Auftakttagung im Bildungszentrum Wildbad Kreuth

Das Kolleg ist ein gemeinsames Projekt der Universität der Bundeswehr München, vertreten durch Prof. Carlo Masala (Professur für Internationale Politik), der Universität St. Gallen mit Prof. James Davis und der Hanns-Seidel-Stiftung mit Prof. Hans-Peter Niedermeier sowie Prof. Reinhard Meier-Walser. Die Hanns-Seidel-Stiftung stattet die neun Doktorandinnen und Doktoranden, von denen acht an der Universität der Bundeswehr München promovieren, mit Stipendien aus und bietet ihnen die Möglichkeit zur Teilnahme an ihren Veranstaltungen.

Vernetzung ist das Zauberwort

Klar definiert ist das Ziel des Kollegs: Praxisrelevante Problemstellungen der internationalen Politik sollen theoretisch und empirisch analysiert werden, um den entsprechenden Forschungsdebatten gegebenenfalls eine neue Stoßrichtung zu verleihen. Wie diese ambitionierte Zielsetzung erreicht werden könnte, ließ die Tagung, die vom 24.- 25. März in Wildbad Kreuth abgehalten wurde, bereits erahnen. Das Zauberwort hierbei lautete: Vernetzung. Die Arbeiten der Promovenden sollen nicht nur im berühmten stillen Kämmerlein voranschreiten, sondern mithilfe eines regelmäßigen inhaltlichen Austauschs – intern wie extern. So fungierten in Wildbad Kreuth die wissenschaftlichen Mitarbeiter von Prof. Masala und Prof. Davis als sog. "Discussants", kommentierten also die Kurzreferate der Doktorandinnen und Doktoranden.

Große Bandbreite der Projekte

In die jeweils anschließende offene Diskussion stiegen dann auch die beteiligten Professoren sowie die Mitkollegiatinnen und Mitkollegiaten ein. Die Bandbreite der Projekte reichte dabei von der Legalität automatischer Waffensysteme über Lösungsansätze für lokale Gewaltkonflikte bis hin zum Für und Wider humanitärer Interventionen. Darüber hinaus erörterten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sinnvolle Möglichkeiten der permanenten Vernetzung über die Tagung hinaus. Denn eines ist unstrittig: Kreuth war erst der Anfang, die eigentliche Arbeit folgt erst noch.

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