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20 Jahre Gleichstellungsbeauftragte

Die langjährige Gleichstellungsbeauftragte der Universität der Bundeswehr München, Dr. Irmingard Böhm, verabschiedet sich mit einer abwechslungsreichen Jubiläumsveranstaltung „20 Jahre Gleichstellungsbeauftragte“ aus ihrem Amt.
20 Jahre Gleichstellungsbeauftragte

Ehemalige und aktuelle Gleichstellungsbeauftragte der Universität der Bundeswehr München: Dr. Stefanie Seidel, AkOR'in Pamela Koch, Dr. Irmingard Böhm (v.l.n.r.)

Die Universität der Bundeswehr München feierte am 15. Oktober im Rahmen eines feierlichen Festakts im Audimax das 20-jährige Bestehen des Amts der Gleichstellungsbeauftragten. Dr. Irmingard Böhm, Gleichstellungsbeauftragte von 2002 bis 2014, blickte in ihrer Eröffnungsrede auf das Erreichte der letzten zwanzig Jahre zurück. Die Präsidentin der Universität, Prof. Merith Niehuss, der Leiter Studentenbereich der Universität, Oberstleutnant Detlev Adelmann und die neu ins Amt gewählte Gleichstellungsbeauftragte, Pamela Koch, überbrachten ihre Glückwünsche. Durch das abwechslungsreiche Kulturprogramm mit Musik, Tanz und bildender Kunst führte die Geschäftsführerin des Zentralinstituts studium plus, apl. Prof. Dr. Ina Ulrike Paul.

 

Eine Institution an der Universität

Dr. Böhm ging in ihrer Rede auf die verschiedenen Aktivitäten und Aufgaben der Gleichstellungsbeauftragten in den vergangenen Jahren ein. Sie wies darauf hin, dass sich die Bilanz der Universität nach zwei Jahrzehnten institutionalisierter Gleichstellungsarbeit wahrlich sehen lassen könne. „Die Gleichstellungsbeauftragte ist inzwischen eine Institution an der Universität“, so Dr. Böhm. Im November 1994 wurde mit Dr. Stefanie Seidel, der langjährigen Leitenden Direktorin der Universitätsbibliothek, die erste Frauenbeauftragte der Universität der Bundeswehr München bestellt. Ihre direkte Nachfolgerin, die Politikwissenschaftlerin Froydis Knudsen führte die Arbeit von 1999 bis 2002 fort. Seit 2002 hatte Dr. Irmingard Böhm das Amt inne. Ihre Aufgabe sah sie nach eigener Aussage hauptsächlich im Gleichstellungscontrolling und mehr noch im Gleichstellungsconsulting – das hieß für sie: „Gestalten, Beraten, Begleiten und Fördern von universitären Gleichstellungsprozessen“. Die neue Gleichstellungsbeauftragte Pamela Koch bedankte sich in ihrer Ansprache für die „Pionierarbeit“, die ihre Vorgängerinnen geleistet haben. Sie selbst freue sich auf die kommenden vier Jahre, in denen sie als Gleichstellungsbeauftragte die Hochschulpolitik aktiv mitgestalten kann. Sie wolle in ihrer Amtszeit dazu beitragen, den „gesellschaftlichen Wandel in Personalpolitik zu transportieren“, so Koch.

Tango Nuevo, zeitgenössischer Tanz und Diamanten

Mit dem Duo „Brilling & Mahnken“ hatte die scheidende Gleichstellungsbeauftragte Dr. Böhm zwei ganz besondere Musiker zur Umrahmung des Festakts eingeladen. Seit 2007 konzentriert sich das Duo fast ausschließlich auf den konzertanten Tango Nuevo sowie seit 2008 auch auf Werke zeitgenössischer Komponisten. Während ihrer langjährigen Zusammenarbeit sind schon einige Werke für die Besetzung Gitarre und Akkordeon entstanden und zur Uraufführung gekommen. Mit einer Tanzvorführung besonderer Art bereicherten die Choreographen Stephan Herwig und Mathias Schwarz den Festakt. Sie boten die Uraufführung ihres Stückes: Who’s judging? Eine choreografische Studie zu Gender & Diversity. Aus dem Bereich Bildende Kunst waren die Künstlerinnen Gesa Puell und Genua Scharmberg geladen. Sie stellten ihre erste Gemeinschaftsarbeit „Diamonds are a girl’s best friend“ vor. Die im Foyer Audimax ausgestellten Plastiken symbolisierten einige Eigenschaften, die aus Sicht der Künstlerinnen im Amt der Gleichstellungsbeauftragten wichtig sind, etwa Freiheit, Wagemut oder Humor.

20 Jahre Gleichstellung zum Nachlesen

Am Ende des Festakts präsentierte Dr. Irmingard Böhm mit dem Jubiläumsband „Mehr als das große Innen – 20 Jahre Gleichstellungsbeauftragte der UniBw München“ eine umfangreiche Chronik zur Entwicklung des Amts in den vergangenen Jahren sowie aktuelle Statistiken, Interviews und Beiträgen zum Stand der Gleichstellung an der Universität der Bundeswehr München. Wer Interesse an der Lektüre hat, kann ein kostenloses Exemplar beim Geschäftszimmer der Gleichstellungsbeauftragten anfordern.

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