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10. Bavarian Micro Day an der Universität

Am 30. Juni 2017 trafen sich etwa fünfundzwanzig Mikroökonominnen und -ökonomen aus ganz Bayern zum zehnten Bavarian Micro Day an der Universität der Bundeswehr München, um im Senatssaal der Universität ihre aktuellen Forschungsprojekte vorzustellen und zu diskutieren.
10. Bavarian Micro Day an der Universität

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Prof. Morasch (1. Reihe, 3.v.l.)

Organisiert wurde der Workshop durch die Professur für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Mikroökonomie und Wettbewerbspolitik von Prof. Karl Morasch (Fakultät für Wirtschafts- und Organisationswissenschaften). Die vorgestellten Projekte boten einen interessanten Einblick in die Vielfalt der Fragen, die mithilfe des mikroökonomischen Instrumentariums analysiert werden können.

Experimente, Ökonometrie und Theorie

Die Vorträge thematisierten sowohl ökonomische Experimente und die ökonometrische Analyse von Felddaten als auch theoretische Modellierungen. So wurde beispielweise für den Arbeitsmarkt empirisch aufgezeigt, dass das Über- bzw. Unterschreiten von Lohnschwellen die Arbeitszufriedenheit der Arbeitnehmer signifikant beeinflussen kann. Eine experimentelle Studie untersuchte, wie Bonuszahlungen das Engagement von Teams in komplexen Aufgabenstellungen fördern. In einer modelltheoretischen Arbeit wurde analysiert, inwiefern Firmen einen Anreiz zur Enthüllung der Produktqualität haben, wenn naive Konsumenten bei Produkten ohne solche Informationen von einer durchschnittlichen Qualität ausgehen. Diese und fünf weitere Vorträge wurden im Plenum intensiv diskutiert.

Ein Eindruck von unserer Universität

Auf dem Weg zum Mittagessen in der Mensa und zum abschließenden Abendessen im UniCasino konnten sich die Teilnehmer ein Bild vom Universitätscampus machen. In den Gesprächen beim Essen zeigten sie sich sehr interessiert an den besonderen Strukturen an der Universität der Bundeswehr München mit Trimestersystem, beschleunigtem Studium und Wohnen auf dem Campus.

 

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