Quecksilberdruckporosimetrie

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Quecksilberdruckporosimeter

Bei der Quecksilberporosimetrie können Porengrößen und Porenradienverteilungen von Festkörpern im Bereich von Makro- und Mesoporen ermittelt werden. Die Technik beruht auf der Intrusion der nicht benetzenden Flüssigkeit Quecksilber in ein poröses System bei angelegtem Druck. Dabei ist die Porengröße indirekt proportional zu dem angelegten Druck (Washburn-Gleichung). Weiterhin können aus den gemessenen Daten das Porenvolumen, die spezifische Porenoberfläche, die Dichte und die Partikelgröße von feinteiligen und porösen Materialien bestimmt werden.

Gerätebeschreibung

Die Quecksilberporosimeter Pascal 140 und 440 der Firma Thermo Scientific kombinieren ein Niederdruckporosimeter (400 kPa) für Porenradien bis zu circa 2,5 μm mit einem Hochdruckporosimeter (400 MPa)  für Porenradien bis 2 nm. Es können Pulverproben und Festkörperproben mit einem Durchmesser von circa 5 mm untersucht werden.

Die Messungen erfolgen nach dem Verfahren von Ritter und Drake (DIN 66133).

 

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