IR

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Fourier-Transform-Infrarotspektrometer (FT-IR)

 

Prinzip
Die IR-Spektroskopie ist ein physikalisches Analyseverfahren, welches mit infraroter Strahlung arbeitet und zu den Methoden der Molekülspektroskopie gehört. Bei der Bestrahlung eines Stoffes mit infraroter Strahlung werden bestimmte Frequenzbereiche absorbiert. Die Absorptionsbanden sind im gemessenen Spektrum sichtbar und können Energiezuständen in Molekülen zugeordnet werden. Die Lage der Absorptionsbanden ist charakteristisch für die jeweiligen Bindungen (> funktionelle Gruppen), daher ist eine Strukturaufklärung (> Identifikation von Materialien) möglich.

Bild 1: Nicolet iS10 FT-IR Spektrometer der Fa. Thermofisher

 

Chemische Analytik

  • Messung an flüssigen und festen Proben (> Oberflächenuntersuchung)
  • Identifikation organischer Substanzen (> Strukturaufklärung) und Alterung von Kunststoffen
  • Quantitative Bestimmung von bekannten Substanzen
  • In-situ-Spektroskopie (> Serienaufnahme)
  • Gasanalytik (TGA-IR-Kopplung)

 

Bild 2: Identifikation von organischen Bestandteilen mittels IR

 

Einschränkungen

Nur bei  IR-aktiven Molekülen tritt eine Wechselwirkung zwischen elektromagnetischer Strahlung und dem Molekül auf.

 

Gerätebeschreibung

Nicolet iS10 Fourier-Transform-Infrarotspektrometer der Fa. Thermofisher

  • 0,4 cm-1 Standard-Auflösung
  • Signal-Rausch-Verhältnis besser als 35.000:1
  • Spektralbereich (7800 cm-1 bis 350 cm-1)
  • ATR Kristallplatten aus Diamant und Germanium (à Messungen an Proben mit starker Absorption)
  • Transmissions-Messung, Kopplung an Netzsch TGA

 

 

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