Calcinierte Tone in Kalksandstein

Einsatz calcinierter Tone als Bindemittelkomponente zur Verbesserung der CO2-Bilanz bei Kalksandsteinen

 

Neben technischen und ökonomischen Aspekten rücken zur Erreichung der Klimaziele verstärkt ökologische Fragestellungen in den Mittelpunkt aktueller Forschung. Der teilweise Ersatz von Kalk durch calcinierte Tone ermöglicht ein großes Einsparungspotential an CO2 bei der Produktion von Kalksandsteinen. Alternative Bindemittelkomponenten, wie calcinierte Tone, müssen in jedem Einzelfall hinsichtlich ihrer Eignung beurteilt werden. Prüfverfahren zur Eignungsbeurteilung liegen lediglich für den in Kalksandstein als Bindemittel eingesetzten Kalk vor. Ziel des Forschungsvorhabens ist es, in Kooperation mit der Forschungsvereinigung Kalk-Sand e.V. und zwei Kalksandsteinwerken, einerseits zu prüfen inwieweit der Einsatz calcinierter Tone möglich ist und dessen Substitutionspotential zu ermitteln und andererseits für die betriebliche Praxis einen sicheren und schnellen Eignungstest für calcinierte Tone zu entwickeln. Der Projektschwerpunkt des Instituts für Werkstoffe des Bauwesens liegt auf den chemisch-mineralogischen Untersuchungen der Rohstoffe und Kalksandsteine.

 

Bild: Kalksandstein mit Blähtonkugeln