Hochdynamische Beanspruchung von Beton

Hochdynamische Beanspruchung von Beton

 

Hochdynamische Beanspruchungen von Bauteilen aus Beton oder Mauerwerk können aus Explosionen resultieren oder aus dem Aufprall von Partikeln oder Projektilen. Der Widerstand gegen den Aufprall von Partikeln oder Projektilen hängt ganz entscheidend von den Eigenschaften und der Zusammensetzung der Baustoffe in den betroffenen Bauteilen ab. Das Institut für Werkstoffe des Bauwesens untersucht zusammen mit dem Institut für Waffentechnik und Ballistik baustofftechnologische Einflüsse am Beispiel von Beton. Die Untersuchungen liefern die Grundlage für die Modellierung und tragen so dazu bei, die Betonzusammensetzung zum Schutz gegen ballistische Einwirkungen zu optimieren.

Im Rahmen der Versuche werden Betonproben im Institut für Waffentechnik und Ballistik beschossen. Die Versuche werden mit Hochgeschwindigkeitskameras dokumentiert. Die Auswertung der Versuche erfolgt unter anderem über die Vermessung der Bruchflächen und die Bestimmung der unterschiedlichen Energieanteile.

 

Bild: Dreifach belichtete Aufnahme mit einer Hochgeschwindigkeitskamera, gedreht um den Kameraanstellwinkel von 1,2°, mit projizierter Maske und nachgezogenen Messpunkten. (in Zusammenarbeit mit dem Institut für Waffentechnik und Ballistik der UniBw, Prof. Höcherl)

 


Impact - Verhalten von Beton (PDF) >>>