Thomas Schneider

PD Dr. Thomas Schneider
externer Dozent, Zentralinstitut studium plus

PD Dr. Thomas F. Schneider ist Leiter des Erich Maria Remarque-Friedenszentrums Osnabrück und lehrt Neuere und Neueste Deutsche Literatur and der Universität Osnabrück. Er studierte Kommunikation/Ästhetik (Literatur- und Kunstwissenschaft, Philosophie) an der Universität Osnabrück, promovierte 1990 mit einer Arbeit zu den Balladen der Annette von Droste-Hülshoff und habilitierte sich 2001 mit einer Arbeit zur Entstehung und Rezeption von Erich Maria Remarques Im Westen nichts Neues. Zu seinen Arbeits- und Forschungsschwerpunkten zählen die Kriegs- und Anti-Kriegsliteratur des 20. Jahrhunderts, Deutsche Exilliteratur, zeitgenössische deutsche Lyrik und Drama der Gegenwart sowie der moderne Krieg im Film. Mit Claudia Glunz ist er Herausgeber der Zeitschrift Krieg und Literatur/War and Literature.


Zahlreiche Veröffentlichungen zur Repräsentation des modernen Krieges in den Medien; zuletzt u.a.: »The Weimar Republic and the Literature of the Great War«, in Brian Murdoch (Hg.). Critical Insights: All Quiet on the Western Front by Erich Maria Remarque (Pasadena 2011); (Herausgeber mit Claudia Glunz) Wahrheitsmaschinen. Der Einfluss technischer Innovationen auf die Darstellung und das Bild des Krieges in den Medien und Künsten (Göttingen 2010); (zusammen mit Hermann Nöring, Rolf Spilker) Bilderschlachten. 2000 Jahre Nachrichten aus dem Krieg (Göttingen 2009); (zusammen mit Julia Heinemann u.a.) Die Autoren und Bücher der deutschsprachigen Literatur zum Ersten Weltkrieg 1914–1939 (Göttingen 2008); (Herausgeber mit Artur Pelka, Claudia Glunz) Information Warfare. Die Rolle der Medien (Literatur, Kunst, Photographie, Film, Fernsehen, Theater, Presse, Korrespondenz) bei der Kriegsdarstellung und -deutung (Göttingen 2007).

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