Oliver Bange

Wiss. Oberrat PD Dr. Oliver Bange
externer Dozent, Zentralinstitut studium plus

Oliver Bange ist Historiker am Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBw) in Potsdam, wo er derzeit das Projekt “Deutsche Sicherheitspolitik und Bundeswehr” leitet. Außerdem ist er Privatdozent an der Universität Mannheim.

Er studierte Politikwissenschaft, Mittlere, Neuere und Wirtschaftsgeschichte an der RWTH Aachen, promovierte an der London School of Economics und habilitierte sich an der Universität Mannheim. Als Journalist arbeitete er für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften, als Sozialwissenschaftler trug er zur Entwicklung der qualitativen Medieninhaltsanalyse bei und als Medienanalyst entwarf er die Kommunikationsstrategien verschiedener internationaler Konzerne und Parteien. Seine vielfältigen Publikationen beschäftigen sich mit der Geschichte der europäischen Integration, dem Kalten Krieg, militärgeschichtlichen Themen, Länderbildern, Nuklearwaffen, der NATO und dem Warschauer Pakt sowie mit Willy Brandts Ostpolitik.

Größere Veröffentlichungen sind „The EEC Crisis of 1963“ (Macmillan, London/New York 2000), „Helsinki 1975 and the Transformation of Europe“ (hrsg. mit Gottfried Niedhart, Berghahn Publishers, New York/Oxford 2008), „Wege zur Wiedervereinigung“ (hrsg. mit Bernd Lemke, Oldenbourg Verlag, München 2013) und „The Long Détente – Changing Concepts of Security and Cooperation in Europe, 1950-1990“ (hrsg. mit Poul Villaume, CEUP, Budapest 2015). Seine Monographie über den schrittweisen Zusammenbruch der Sicherheitsstrukturen der DDR – „Sicherheit und Staat – Die Bündnis- und Militärpolitik der DDR 1969-1990“ (C.Links Verlag, Berlin) wird 2016 erscheinen.

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