Anna-Dorothea Ludewig

Dr. Anna-Dorothea Ludewig
externe Dozentin, Zentralinstitut studium plus

Anna-Dorothea Ludewig (Jg. 1976), Studium der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft, Buchwissenschaft und Rechtswissenschaft an den Universitäten Bonn und Mainz, Promotion 2007 an der Universität Potsdam mit einer Arbeit über Karl Emil Franzos. 2005-2007 Koordinatorin des DFG-Graduiertenkollegs MAKOM an der Universität Potsdam; seit 2007 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien in Potsdam und Lehrbeauftragte der Universität Potsdam; seit 2010 Redaktionsmitglied von MEDAON – Online-Magazin für Jüdisches Leben in Forschung und Bildung; seit 2013 Leitung einer Forschungsgruppe am Zentrum Jüdisch Studien Berlin-Brandenburg. 

Forschungsschwerpunkte: „Jüdinnenbilder“ und jüdisch-weibliche Körperbilder in Literatur und Kunst (ab 1870); Juden und Judentum in der Trivialliteratur (Detektivroman); „Marranentum“ in der Moderne; Raubkunst und Restitution.

Aktuelle Publikationen (Auswahl):

-        Zweisamkeiten. Zwölf außergewöhnliche Paare in Berlin. Berlin 2016. (Gemeinsam mit Elke-Vera Kotowski und Hannah Lotte Lund)

-        Am I Dandy? Anleitung zum extravaganten Leben. Begleitbuch zur gleichnamigen Ausstellung im Schwulen Museum* Berlin, 25.6.-20.11.2016. Berlin 2016. (Gemeinsam mit Julia Bertschik, Michael Fürst und Elke-Vera Kotowski)

-        Max Brod (1884-1968): Die Erfindung des Prager Kreises. Köln/Weimar/Wien 2016. (Mitherausgeberin)

-        Orientalism, Gender, and the Jews: Literary and Artistic Transformations of European National Discourses, Berlin/Boston 2015 (Mitherausgeberin).

-        Eine Debatte ohne Ende? Raubkunst und Restitution im deutschsprachigen Raum, 1. Aufl. Berlin 2007, 2. Aufl. Berlin 2014 (Mitherausgeberin).

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