Experimentelle Charakterisierung einer beeinflussten Plattengrenzschicht

9 Mai 2018

Hintergrund:

In Strömungen treten vielseitige Gradienten an Grenzflächen auf, welche allgemein als Grenzschicht (GS) bezeichnet werden. Über die Topologie einer GS können wesentliche Rückschlüsse z.B. auf den durch die Grenzfläche produzierten Widerstand getroffen werden. Während der Verlauf einer GS unter bestimmten Umständen (laminare GS) analytisch sehr gut vorhersagbar ist, kann der Verlauf in anderen Fällen (turbulente GS) analytisch nur modelliert werden. Aus diesem Grund ist eine möglichst genaue messtechnische Erfassung der GS-Parameter für die analytische Modellbildung grundlegend.

Ziel der Arbeit:

Ziel der Arbeit ist die experimentelle Vermessung einer ebenen Plattengrenzschicht im Windkanal des ISA. Der Fokus soll auf der Charakterisierung von Grenzschichten liegen, welche durch den Einsatz von Messsonden in ihrer natürlichen Entwicklung beeinflusst werden. Der Unterschied im Vergleich zu einer nicht beeinflussten GS ist messtechnisch zu erfassen. Für diese Untersuchungen sind u.a. der Einsatz der Particle Image Velocimetry (PIV), der Druck- sowie der Hitzdrahtmesstechnik vorgesehen. Eventuell können in dieser Arbeit auch konstruktive Anteile vorgesehen werden. Die Ergebnisse sollen analysiert und übersichtlich dokumentiert werden.

Voraussetzungen:

Selbstständiges und strukturiertes Arbeiten; Spaß und Sorgfalt beim Experimentieren

Betreuer: Martin Bitter

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