Podiumsdiskussion: Interesse. Macht. Rüstung.

Prof. Dr. Carlo Masala zu deutschen Rüstungsexporten

Friedenspolitische Tagung aus Anlass der Münchner Sicherheitskonferenz

Die gewaltvollen Entwicklungen im Nahen Osten führen uns vor Augen, wie folgenreich das Geflecht von Machtinteressen und Waffenlieferungen in Konfliktregionen ist. Einseitige geostrategische Interessen sind ganz offensichtlich wirkmächtiger als umfassende Friedensbemühungen.

Die Rüstungsindustrie - und mit ihr die Staaten, in denen sie eine wichtige ökonomische Rolle spielt - hat ein dezidiertes Interesse an Waffenexporten und trägt somit zumindest indirekt zu vielen bewaffneten Konflikten, aber auch zur Unterdrückung von Opposition bei.

* Welche Regelungen nationalen und internationalen Rechts gibt es derzeit?
* Wie wirksam sind sie und reichen sie aus?
* In welcher Verantwortung stehen die deutsche und die europäische Politik heute?

Am 19.01.2013 diskutierten in den Räumen der Evangelischen Stadtakademie München:

Prof. Dr. Carlo Masala
Professur für Internationale Politik, Universität der Bundeswehr München

Otfried Nassauer
Leiter des Berliner Informationszentrums für Transatlantische Sicherheit

Moderation:
Prof. Dr. Bernhard Zangl
Lehrstuhl für Global Governance am Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft, LMU München

Zur Diskussion (Audio-Mitschnitt) bei soundcloud

Zu den dazugehörigen Informationen der Petra-Kelly-Stiftung

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