Studiengang SWI

Der Studiengang Staats- und Sozialwissenschaften




Viele Probleme komplexer Gesellschaften erschließen sich nur unter Beteiligung mehrerer wissenschaftlicher Disziplinen. Sozial-, rechts- und wirtschaftswissenschaftliche sowie historische Analysen liefern einander ergänzende oder auch konkurrierende Sichtweisen, die es zu relationieren und zu gewichten gilt, um zu einem umfassenden Urteil zu gelangen. Diese interdisziplinäre Orientierung verfolgt das Studium der Staats- und Sozialwissenschaften.

Es soll Sie zur methodisch-systematischen Analyse und kritischen Beurteilung von sozialen Problemen befähigen. Es vermittelt insbesondere ein Strukturierungswissen, das breite und neue berufliche Entwicklungsmöglichkeiten in Politik, Wirtschaft und Verwaltung eröffnet.

Sie werden daher im Verlauf Ihres Studiums mit grundlegenden Begriffen, Theorien und Methoden unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen vertraut gemacht und für eine interdisziplinäre Herangehensweise an Probleme sensibilisiert werden. Beides zusammen ist die Grundlage für die Fähigkeit, im jeweiligen Tätigkeitsfeld neue Aufgaben zu strukturieren, Informationen planvoll zu sammeln und kritisch auszuwerten sowie innovative Lösungsalternativen vorzubereiten.

Das Studium der Staats- und Sozialwissenschaften gliedert sich in ein dreitrimestriges Grundstudium (das erste Studienjahr) und ein sechstrimestriges Hauptstudium (das zweite und dritte Studienjahr).

In der am 06. November 1997 erlassenen neuen Studienordnung für den Studiengang Staats- und Sozialwissenschaften ist die Durchführung einer für das Studium einschlägigen berufspraktischen Tätigkeit von mindestens vier Wochen Dauer als Bestandteil des Studiums festgelegt. Das Pflichtpraktikum wird in der vorlesungsfreien Zeit zwischen dem 6. und dem 7. Trimester (Anfang Juli bis Ende September) durchgeführt.

Das Grundstudium wird mit der Diplomvorprüfung (DVP), das Hauptstudium mit der Diplomprüfung (DP) abgeschlossen.