Als Intensivstudium dauert der B.A.-Studiengang 7 Trimester und umfasst eine Arbeitsbelastung von 22 Leistungspunkten (LP) pro Trimester. Das Intensivstudium ist Voraussetzung für den Übergang in den konsekutiven Masterstudiengang im 8. Trimester.
Im ersten Studienjahr besuchen alle Studierenden Basismodule, die in die Fächer Politik, Geschichte und Recht einführen. Zudem sind Einführungsmodule für das Fach Volkswirtschaftslehre und die Fächerkombination Soziologie/Ethik verpflichtend. Im ersten Studienjahr ist zudem für alle Studierenden die Methodenausbildung Pflicht (Modul „Methoden und Statistik“). Das gesamte Studium wird durch das Begleitstudium studium plus flankiert. Im ersten Studienjahr findet dazu ein Standardkurs statt.
Ab dem zweiten Studienjahr werden eigene Pflichtmodule für die Vertiefungsrichtungen „Politik und Gesellschaft“ (PuG) und „Internationales Recht und Politik“ (IRuP) angeboten. Mit dem Besuch des jeweiligen Pflichtmoduls und dem Ablegen der zugehörigen Modulprüfung wählen die Studierenden zwischen den beiden Vertiefungsrichtungen IRuP und PuG.
Ab dem zweiten Trimester wählen die Studierenden zwischen den Wahlpflichtrichtungen VWL und Soziologie/Ethik. Es wird empfohlen, zumindest bis zum 3. Trimester bei der gewählten Wahlpflichtrichtung zu bleiben. Im 4. Trimester kommt eine dritte Wahlpflichtmöglichkeit (Staat und Verwaltung) hinzu. Hier kann der bisherige Wahlpflichtpfad verlassen werden. Es empfiehlt sich, im Interesse eines konsistenten Studienverlaufs höchstens einmal die Wahlpflichtrichtung zu wechseln.
In der vorlesungsfreien Zeit (4. und 8. Quartal) sind verpflichtend Sommermodule zu absolvieren (je 9 LP).
Jedes Modul wird mit einer Modulprüfung abgeschlossen. Erstrecken sich Module über mehrere Trimester, kann die Modulprüfung in mehrere studienbegleitende Teilprüfungen zerfallen. Aus der Fachprüfungsordnung für den B.A.- bzw. M.A.-Studiengang und dem Modulhandbuch gehen die Prüfungsmodalitäten im Einzelnen hervor.
Modulprüfungen können maximal zwei Mal wiederholt werden. Die erste Wiederholungsprüfung findet bei schriftlichen Modulprüfungen zum Ende des Folgetrimesters statt. Die zweite Wiederholungsmöglichkeit wird eingetaktet mit dem nächsten regulären Prüfungstermin angeboten.
Es besteht die Möglichkeit, schriftliche Prüfungen zu „schieben“ (s. § 12 ABaMaPO), d.h. von der Prüfung zurückzutreten (Form s. ABaMaPO) und sich für einen späteren Prüfungstermin anzumelden, ohne dass dies auf die Anzahl der Versuche angerechnet wird. Um den Studienerfolg nicht zu gefährden, ist dabei vom Studierenden eigenverantwortlich stets der eigene Studienfortschritt anhand des Fortschrittsschemas (s. ABaMaPO § 6, B.A.-FPO § 4) zu überprüfen. Das Fortschrittsschema legt für bestimmte Trimester (3., 4., 7. und 8. Trim.) Mindestforderungen an ECTS-Leistungspunkten fest. Am Ende der genannten Trimester wird die Einhaltung des Fortschrittsschemas für jeden Studierenden durch das Prüfungsamt überprüft. Erfüllt ein/e Studierende/r zum zweiten Mal das Fortschrittsschema nicht, verliert sie oder er i.d.R. den Prüfungsanspruch für den Studiengang.
Beachten Sie, dass für die Module im 7. Trimester (HT) und evtl. auch für die Module um 6. Trimester (FT) (damit wird sich der Prüfungsausschuss im Okt. befassen) aufgrund des Übergangs zum Master nur eine Wiederholungsmöglichkeit angeboten werden kann.
Wichtige Dokumente zum Studiengang und zu den Prüfungsanforderungen sind:

  • die Modulhandbücher für B.A.- und M.A.-Studium
  • die Allgemeine Prüfungsordnung für die universitären Bachelor- und Master-Studiengänge (ABaMaPO)
  • die Fachprüfungsordnungen (FPO) für B.A.- und M.A.-Studium