BoJerevan2.jpgAm Morgen des 15. Mai 2018 fuhren wir mit dem Bus zur Deutschen Botschaft in Yerevan (29 Charents St., Yerevan 0025). Als wir dort ankamen, wurden wir bereits vom Sicherheitspersonal der Botschaft erwartet. Dieses bestand aus einheimischen Kräften, wie auch einer deutschen Polizistin. Nachdem wir unsere Mobiltelefone in Spinden verschlossen und ein Besucher-Badge empfangen haben, gelangten wir zwei Sicherheitsschleusen später in das Gebäude. Es begrüßte uns ein manngroßer Berliner Bär, der den Eingangsbereich schmückte. Im Anschluss wurden wir in den Konferenzraum der Botschaft geführt, indem Kaffee und Snacks für uns zur Verfügung standen. Kurz darauf kam Herr Botschafter Matthias Kiesler und begrüßte uns. Im Folgenden Gespräch konnten verschiedene interessante Informationen in Erfahrung gebracht werden. So etwa die starke Beteilung Deutschlands hinsichtlich finanzieller Hilfen für Armenien, die nach der Europäischen Union die zweithöchste Summe darstellen. Auch die deutsche Beteiligung zur Verbesserung der Beziehungen mit Georgien oder auch das Einsetzen für VISA Erleichterungen stellten Gesprächsthemen dar, die zur Diskussion in der Gruppe einluden.

Gruppenbild2-edt-1000.jpegNeben allgemeinen Punkten wurde im Weiteren die Deutsche Botschaft als NATO-Kontaktbotschaft hervorgehoben. Neben der Aufgabe als Host für NATO-Treffen zu dienen, rückt diese Funktion jedoch im alltäglichen Dienstgeschäft in den Hintergrund. Als wichtiges Event, das es in dieser Funktion zu planen gilt, kann die NATO-Woche genannt werden. Diese ist eine reine Informationsveranstaltung, die Interessierten zur Verfügung steht und regelmäßig in Yerevan stattfindet. Nach ausführlicher Diskussion zu diesen Themen, stand zum Abschied noch ein Gruppenfoto neben dem Berliner-Bären auf dem Plan, woraufhin sich der Botschafter von uns verabschiedete. Es folgte die Ausschleusung durch die Sicherheitskräfte. Als besonderes Erlebnis möchte ich das Vergessen des Reisepasses von Herrn Dr. Donald Riznik hervorheben. Dieser Umstand viel erst einige Zeit nach Aufbruch von der Botschaft auf, woraufhin wir umdrehen mussten und dadurch viel Zeit verloren ging.