Das Institut stellt sich vor

Das Institut für Soziologie und Volkswirtschaftslehre umfasst drei Professuren: die Professur für allgemeine Soziologie, die Professur für Soziologie der Globalisierung und die Professur für Wirtschaftspolitik.

Die Professur für allgemeine Soziologie thematisiert in Forschung und Lehre soziologische Theorie (Handlungstheorie, Gesellschaftstheorie), Unsicherheit und Risiko in modernen Gesellschaften sowie Folgeprobleme des sozialen und demografischen Wandels.

Die Professur für Soziologie der Globalisierung beschäftigt sich mit der Politischen Soziologie der Weltgesellschaft aus einer alltagssoziologischen Perspektive. Sowohl in der Lehre als auch in den verschiedenen Forschungsarbeiten geht sie der Frage nach, wie die unter dem Schlagwort "Globalisierung" diskutierten Makrostrukturen und -dynamiken in konkreten lebensweltlichen Kontexten (re-)produziert und herausgefordert werden.
 
Für die Professur für Wirtschaftspolitik stehen volkswirtschaftliche Fragestellungen von gesellschafts- und wirtschaftspolitischer Relevanz im Zentrum des Interesses. Dabei werden sowohl Fragen von nationaler Bedeutung als auch Themen von internationaler Relevanz beleuchtet.

Unser Profil in Lehre und Forschung

Die Schwerpunkte in der Forschung der Professur für allgemeine Soziologie liegen in Beiträgen zur soziologischen Theorie, in Arbeiten zu Risiko und Unsicherheit (Risikodiskurse, biographische Unsicherheit, Sicherheitspraktiken), in Studien zu Wissen und Wissensverwendung sowie in Untersuchungen zur Technik- und Alterssoziologie.

 

Im Zentrum der Forschungsarbeit der 2017 erstmals besetzten Professur für Soziologie der Globalisierung steht die alltagssoziologische Beschäftigung mit Globalisierungsphänomenen. Es geht also weniger um Zirkulationsbewegungen und Vernetzungsdynamiken als um die Frage, wie sich Globalität in konkreten lebensweltlichen Kontexten und kulturellen Praktiken artikuliert. Zu den empirischen Arbeitsschwerpunkten zählen politische Gewalt und bewaffnete Konflikte, die Transformation und Vernetzung von Lebenswelten durch Technologie sowie die Herausforderungen postkolonialer Diversität in Politik, Wissenschaft und Gesellschaft.

 

Die Forschung an der Professur für Wirtschaftspolitik ist zum einen traditionell volkswirtschaftlich orientiert, hier werden wirtschaftspolitische Fragestellungen unter Zuhilfenahme ökonomischer Modelle und statistischer Daten untersucht. Zum anderen werden aber auch theoriegestützte empirische Ansätze mit einem sozialwissenschaftlich-interdisziplinären methodischen Vorgehen kombiniert.