Biographische Informationen

Prof. Dr. Bardo Fassbender

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Geboren in Königswinter am Rhein. Studium der Rechtswissenschaft sowie der Geschichte und Politischen Wissenschaft an der Universität Bonn und der Yale Law School in New Haven (Connecticut). 1992 Magister der Rechte (Yale Law School), 1997 Dr. iur. (Humboldt-Universität zu Berlin), 2004 Habilitation und Zuerkennung der Lehrbefähigung für die Fächer Öffentliches Recht, Völker- und Europarecht sowie Verfassungsgeschichte (Humboldt-Universität zu Berlin). Wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Deutsche und Rheinische Rechtsgeschichte der Universität Bonn (1989-1991), Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Völker- und Europarecht (Lehrstuhl Prof. Dr. Christian Tomuschat) der Humboldt-Universität zu Berlin (1995-1998), Wissenschaftlicher Assistent ebendort (1998-2005), Privatdozent an der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin (2004-2008). Seit August 2008 Professor für Internationales Recht an der Universität der Bundeswehr München, seit Herbst 2009 Prodekan der Fakultät für Staats- und Sozialwissenschaften der Universität der Bundeswehr München.

Ford Foundation Senior Fellow in Public International Law, Yale University (1992/93), Jean Monnet Fellow am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz (2000/2001), Lehrbeauftragter für Völkerrecht an der Universität St. Gallen (2002/2003) und an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder (2004); Vertreter des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, Völkerrecht und Europarecht an der Ludwig-Maximilians-Universität München (2006/07) sowie der Professur für Internationales Recht an der Universität der Bundeswehr München (2007/08).

Seit 1985 zahlreiche Veröffentlichungen zu völker- und verfassungsrechtlichen Fragen, darunter UN Security Council Reform and the Right of Veto: A Constitutional Perspective (Den Haag/London/Boston, 1998), »The United Nations Charter as Constitution of the International Community« (Columbia Journal of Transnational Law 1998), »Der Schutz der Menschenrechte als zentraler Inhalt des völkerrechtlichen Gemeinwohls« (Europäische Grundrechte-Zeitschrift 2003), »Die Gegenwartskrise des völkerrechtlichen Gewaltverbotes vor dem Hintergrund der geschichtlichen Entwicklung« (Europäische Grundrechte-Zeitschrift 2004), »Wissen als Grundlage staatlichen Handelns« (Handbuch des Staatsrechts der Bundesrepublik Deutschland, 3. Aufl., Bd. IV, 2006), Der offene Bundesstaat. Studien zur auswärtigen Gewalt und zur Völkerrechtssubjektivität bundesstaatlicher Teilstaaten in Europa (Tübingen, 2007), und The United Nations Charter as the Constitution of the International Community (Leiden/Boston, 2009).

Mitherausgeber der von Michael Stolleis begründeten Studien zur Geschichte des Völkerrechts (Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden).