Forschung

Projekt: HoMe

Abgeschlossenes Projekt: Hochqualifizierte Mütter und deren Erwerbsorientierung (HoME)


 

In den im Sommer 2016 abgeschlossenen Projekt HoME wurde untersucht, warum sich trotz generell steigender Erwerbsbeteiligung von Frauen nach wie vor viele hochqualifizierte Mütter dafür entscheiden, über die Elternzeit hinaus, aus dem Erwerbsleben auszusteigen. Im Unterschied zu Müttern mit einer niedrigeren Qualifikation haben Hochqualifizierte in Erwartung eines individuellen Ertrags monetärer und statusrelevanter Art über Jahrzehnte in ihre berufliche Bildung investiert und damit auch meist gute Arbeitsmarkt- und Einkommenschancen, wodurch u.a. eine außerfamiliäre Kinderbetreuung jenseits institutioneller Angebote leichter möglich wäre.

In der Studie kamen 28 leitfadengestützte Interviews mit hochqualifizierten Müttern in einer Großstadt mit anliegendem Umland in Westdeutschland sowie einer Großstadt mit anliegendem Umland in Ostdeutschland zur Auswertung. Im Zentrum der Untersuchung stand das Erkenntnisinteresse nach der Prägung durch kulturelle normative Vorstellungen und tradierte Leitbilder, die möglicherweise – neben der arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Rahmenbedingungen – zu einem partiellen oder auch dauerhaften Ausstieg aus dem Erwerbsleben hochqualifizierter Mütter geführt haben. Zudem interessierte, inwieweit es Inkompatibilitäten zwischen den Bedingungen im Erwerbsleben auf der einen Seite und im Familienleben auf der anderen Seite gab. Auch dies könnte in einigen Familien eine Erklärung für einen längerfristigen Ausstieg der Mütter liefern.

 

Projektbearbeiterinnen:

Dr. Carmen Klement

Dipl. Soz. Brigitte Rudolph

 

Abschlussbericht des Projekts HoME

 
 

 

 

 


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Dateiinhalt


            

Abschlussbericht_ProjektHome.pdf

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