Einführungsphase

Zum Ende des Jahres 2015 wurde Microsoft Exchange als neue Basis für Mail und Groupware durch das Rechenzentrum eingeführt. Nach der Migration erster Pilotanwender (Rechenzentrum und einige Bereiche aus Wissenschaft und Verwaltung) werden seit Januar 2016 alle Bereiche der Universität sukzessive vom bisherigen Mailsystem auf Exchange umgestellt.

Microsoft Exchange wird dabei die folgenden Systeme vollständig ablösen:

  • Mailboxserver (Basis dovecot) über IMAP und POP
  • Webmailer Squirrelmail (Ersetzt durch OWA)
  • Groupware-Server eGroupware (eingestellt 02. März 2018)

Nach der erfolgreichen Umstellung werden die Altsysteme (nach vorheriger Ankündigung) abgeschaltet.

Vorteile

  • Microsoft Exchange bietet Ihnen zur Mail-, Kalender-, Kontakte und Aufgabenverwaltung eine einheitliche Oberfläche über die Software Microsoft Outlook (über Campusvertrag für alle Unimitglieder verfügbar) oder über eine moderne Webschnittstelle.
  • Mobilgeräte (iOS, Android, Windows Phone) werden direkt unterstützt. Dabei werden über vordefinierte Geräterichtlinien sichere Einstellungen auf den Mobilgeräten vorgenommen. Damit können Sie im Notfall beispielsweise auch verlorene Geräte selbst zurücksetzen.
  • Die bisherigen Schnittstellen über IMAPs/POPs zu Mail­Programmen wie Thunderbird unter weitestgehender Beibehaltung der Funktionalitäten bleiben erhalten.
  • Die Kommunikation nicht nur innerhalb der einzelnen Bereiche, sondern in der gesamten Universität wird deutlich vereinfacht. Beispielsweise können damit auch Mitarbeiter des wissenschaftlichen Bereichs und der Zentralen Verwaltung sehr einfach gemeinsame Termine abstimmen oder gar Postfächer gemeinsam nutzen.
  • Gemeinsame Postfächer (Shared Mailbox) werden bei Bedarf zentral für Ihren Bereich eingerichtet. Damit können Sie Mails mit mehreren Kollegen teilen und auch bearbeiten. Personal- und Aufgabenwechsel werden damit deutlich vereinfacht.
  • Viele der bislang nur schwer oder gar nicht einzurichtenden Funktionen wie Abwesenheitsbenachrichtigungen oder die Benennung von Urlaubsvertretungen für Posteingang sind dadurch einfach für jeden Nutzer selbst durchführbar.

Umstellung

Praktisch alle Bereiche wurden seit Beginn des Jahres 2016 sukzessive auf die neue Plattform migriert. Die Festlegung der Reihenfolge der Migration übernahm das Rechenzentrum. Die studentischen Mailboxen wurden erst ab Herbst 2016 migriert.