Konzeption einer Kommunikationsstrategie für die Umsetzung von Empfehlungen des BBK im Bereich „Vorsorge für Extremereignisse bezüglich des baulichen Bevölkerungsschutzes“

Die Entwicklung moderner, baulicher und technischer Bevölkerungs­schutzmaßnah­men von einerseits besonders risikobehafteten oder gefährdeten Einrichtungen aber auch im zivilen Wohnbereich ist in Deutsch­land aufgrund zunehmender Naturkatastrophen sowie anderen Arten von Be­drohun­gen zunehmend wichtig. Als Bundesamt kann das BBK allerdings nur Empfehlungen für die Vorsorge von Extremereignissen und asymmetrischen Bedrohungen wie z.B. Terrorismus bezüglich Bauten des zivilen Bevölkerungsschutzes bei den entsprechenden zentralen Stellen wie Länder, Kommunen, Städten und der fachlichen Community aussprechen. Daher stellt sich die Frage, wie das BBK wirksam, d.h. effizient und effektiv auf das Informations-, Kommunikations- und Entscheidungsverhalten dieser Stakeholder, Multiplikatoren und Gatekeeper mit einer entsprechenden Kommunikationsstrategie einwirken kann, damit die vorhandenen Erkenntnisse auch tatsächlich von den relevanten Organen / Stellen in der Praxis umgesetzt werden.

Ziel dieses Forschungsprojekts ist daher die Konzeption einer effektiven Kommunikationsstrategie (KeK). Mithilfe dieser Kommunikationsstrategie sollen gewonnene Erkenntnisse wie z.B. im Rahmen des Projekts „BauProtect“ zum Thema baulicher Bevölkerungsschutz bei Stakeholdern, Gatekeepern und Multiplikatoren a) bekannt und b) in deren Entscheidungen berücksichtigt werden. Dies erfordert sowohl eine wirksame Vermittlung der gewonnenen Erkenntnisse wie auch eine Sensibilisierung der entsprechenden Organe/Stakeholder und deren Entscheidungsträger, damit sie die vorliegenden Erkenntnisse unter Berücksichtigung einer sozio-ökonomischen Perspektive auch tatsächlich in ihren Entscheidungen berücksichtigen.