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Studierende der Universität nehmen an der Bau 2013 teil

31.01.2013: Zu Beginn des Jahres findet die Weltmesse für Bau und Architektur in München statt. Mit über 235.000 Besuchern aus dem In- und Ausland zählt sie zu einer der größten und wichtigsten Messen für Architekten.
Studierende der Universität nehmen an der Bau 2013 teil

Vorstellung des neuen Modells des Wasserbau-Labors

Neues Modell des Wasserbau-Labors

Am Stand des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) wurde von den Studentinnen und Studenten der Universität der Bundeswehr München erstmals das neue Modell des Wasserbau-Labors vorgestellt. Hier konnte eindrucksvoll demonstriert werden, wie die Wassermassen Straßen und Gebäude fluten, ungesicherte Öltanks, Mülltonnen und Autos mit sich reißen. Das Modell wurde am Institut für Wasserwesen konzipiert und gebaut. Große Begeisterung löste auch der weiterentwickelte Rütteltisch des Instituts für Mechanik und Statik aus. Die Studentinnen und Studenten zeigten an verschiedenen Gebäudemodellen die Wirkungen von Erdbeben auf Gebäudestrukturen. Weiterhin konnten die Schwingungen von Hochhäusern und deren Verminderung durch sogenannte Schwingungstilger mit Hilfe von Schwingungssensoren demonstriert werden. Neben den Modellen wurde am BBK-Stand auch ein Video-Clip zum Thema Sturzfluten gezeigt. Informationen zu Naturkatastrophen, zu Prävention und Handlung gehören zum zentralen Aufgabenfeld des BBK.

Kooperation mit dem Institut für Journalistik

Wie kann man Menschen dazu bewegen, präventiv tätig zu werden, ihren Besitz zu schützen, ohne ihnen Angst zu machen und Panik auszulösen? Mit dieser Aufgabe trat das BBK an das Institut für Journalistik der Universität der Bundeswehr München heran. Das Ziel: Kurze Videofilme zu produzieren, die auch junge Leute ansprechen und später auf der Website des BBK und auf Youtube veröffentlicht werden. Unter der Leitung von Prof. Sonja Kretzschmar machte sich eine Gruppe Studierender mit Unterstützung von erfahrenen TV-Journalistinnen an die visuelle Umsetzung des Themas Starkregen. Es gab mehrere Hürden zu überwinden, so zum Beispiel: Wie kommt man an eindrucksvolle Bilder solcher Wetterkatastrophen? Viele Recherchestunden später war klar: Regionale TV-Sender und private Storm-Chaser sind die besten Quellen. Dann galt es, Betroffene ausfindig zu machen, möglichst in der Nähe von München, und sie vor der Kamera zu ihren Erfahrungen zu befragen: Was war passiert? Wie haben sie reagiert? Was haben sie danach veranlasst, damit Haus und Wohnung besser geschützt werden? Fachleute ergänzten in Interviews, welche baulichen Maßnahmen sinnvoll und welche Verhaltensweisen richtig sind, damit neben den Sachschäden nicht auch noch Menschenleben gefährdet sind.  Die Moderation übernahm einer der Journalistik-Studenten. Er stellte sich barfuss in einen der Kanäle in der Labor-Halle und machte so deutlich, dass wir angesichts des Klimawandels bald alle häufiger nasse Füße bekommen werden!

Der Pilot-Videoclip wird in Kürze auf der Internetseite des BBK eingebunden. Weitere Clips zu Themen wie Hochwasser, Lawinen, Erdbeben oder Brandgefährdung sollen folgen.

Zur Internetseite des BBK

Zum Pilot-Videoclip

 

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