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Sicherheit im Einsatz

27.05.2009: Vom 18. bis zum 20. Mai trafen sich im Rahmen einer Wahlpflichtvorlesung der Fakultät Bauingenieur- und Vermessungswesen nationale Sachverständige für den Bau von Feldlagern.

Im Rahmen der Wahlpflichtvorlesung "Bauen im Einsatz - Sicherheit der baulichen Infrastruktur" trafen sich an der Universität der Bundeswehr alle Akteure, der am Bau von Feldlagern und Camps Beteiligten. Die Sicherheit unserer Soldaten im Einsatz ist oberstes Gebot. Dazu trägt der bauliche Schutz wesentlich bei. Doch wie lassen sich Prozesse beschleunigen und wie lässt sich die Sicherheit noch erhöhen? Was sind optimale Schutzkonzepte? Wie lassen sich trotz Trennung der Zuständigkeiten durch die Artikel 87a und 87b GG Synergien nutzen? All diese Fragen wurden in der Workshop ähnlichen Veranstaltung engagiert diskutiert. Nicht nur die Vertreter der NATO wiesen darauf hin, dass die meisten Mitgliedsstaaten mit Bewunderung und teilweise auch mit Neid auf die hohen Standards der deutschen Camps schauen. Während wir in sogenannten gehärteten Gebäuden leben und arbeiten, haben andere Staaten nebenan im selben Camp nur Zelte.

 

Studieren für den Einsatz

Die Studierenden der Fakultät für Bauingenieur- und Vermessungswesen werden
mit dieser neuen Lehrveranstaltung auf die zukünftigen Aufgaben als Bauingenieure in der Bundeswehr vorbereitet. Sie werden im Einsatz in den Baubüros tätig sein, oder im Infrastrukturstab, beim Streitkräfteamt, in der Pioniertruppe oder bei weiteren Einrichtungen. Sowohl die Vortragenden als auch die Studierenden bezeichneten die Veranstaltung als einen Gewinn. Insbesondere die Studierenden werden vorbereitet auf die fachnahe Verwendung in der Bundeswehr und haben bereits jetzt Kontakt mit den Verantwortlichen und mit den beteiligten Institutionen.
 

Foto von links nach rechts: Professor Conrad Boley (UniBw Geotechnik), Leitender Baudirektor Bernd Müller (Bundesbau), Oberst i.G. Gerald Funke (EinsFüKdo), Dipl.-Ing. Peggy Große (Wehrverwaltung), OTL Dipl.-Ing. Günter Kneitz (EinsFüStab), Professor Norbert Gebbeken (UniBw Statik), Professor Markus Disse (UniBw Wasserwesen)

 

Bericht der Bayerischen Ingenieurkammer - Bau

 

 

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