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Großes Interesse am Cyber-Cluster

23.01.2017: Der Japanische Generalkonsul Hidenao Yanagi besuchte am 19. Januar 2017 die Universität. Sein Interesse galt vor allem dem Aufbau des Cyber-Clusters. Das Bundesinnenministerium kündigte indes an, eine Zentrale Stelle für Informationstechnik im Sicherheitsbereich (ZITiS) auf dem Campus zu errichten.
Großes Interesse am Cyber-Cluster

Prof. Klaus Buchenrieder, Generalkonsul Hidenao Yanagi und Prof. Gabi Dreo (v.l.n.r.)

Der Dekan der Fakultät für Informatik Prof. Klaus Buchenrieder und die Direktorin des Forschungszentrums CODE der Universität der Bundeswehr München Prof. Gabi Dreo empfingen den Japanischen Generalkonsul Hidenao Yanagi auf dem Campus. Er habe die Berichterstattung über die Aktivitäten der Universität der Bundeswehr München im Bereich Cyber Security mit großem Interesse verfolgt, so der Konsul. Auch die japanische Regierung beschäftige sich mit diesem Thema und wisse um dessen Bedeutung für die Zukunft.

 

Ein Zukunftsthema – auf der ganzen Welt

In ihrem Vortrag betonte Prof. Dreo die Bedeutung der Informations- und Kommunikationstechnik für die moderne Gesellschaft. Sie durchdringe mittlerweile alle Bereiche. Die starke Vernetzung bringe aber auch eine Abhängigkeit mit sich, die das Thema Cyber Sicherheit zu einer zentralen Herausforderung mache. Dieser Herausforderung will sich das im Aufbau befindliche Cyber-Cluster an der Universität der Bundeswehr München stellen. Es wird europaweit einzigartig sein und neben Experten aus der Wissenschaft auch Fachleute aus Wirtschaft und staatlichen Einrichtungen integrieren. „Sehr innovativ“ sei dieses Cluster, zeigte sich der Generalkonsul Hidenao Yanagi von den Plänen begeistert. Prof. Buchenrieder betonte die Offenheit des Clusters, sei es für internationale Studierende, die sich für den Masterstudiengang Cyber Security interessieren, oder auch für Unternehmen und Behörden, die in Neubiberg künftig Forschung und Entwicklung im Bereich Cyber Sicherheit betreiben möchten. Das Bundesministerium des Innern hat bereits entschieden, auf dem Campus ebenfalls eine Forschungs- und Entwicklungsstelle im Bereich Informationstechnik aufzubauen.

Forschungs- und Entwicklungsstelle des Bundesinnenministeriums

Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière verkündete am 20. Januar 2017, eine Zentrale Stelle für Informationstechnik im Sicherheitsbereich (ZITiS) auf dem Campus zu errichten. ZITiS ist Bestandteil der Cyber-Sicherheitsstrategie für Deutschland und soll als Forschungs- und Entwicklungsstelle die Sicherheitsbehörden des Bundesministeriums des Inneren beraten und unterstützen. Die Präsidentin der Universität Prof. Merith Niehuss begrüßte die Entscheidung. „Wir freuen uns, dass ZITiS zu uns kommt“. Es ist geplant, ZITiS mit zunächst 120 Stellen auf dem Gelände der Universität der Bundeswehr München in unmittelbarer Nähe zum Forschungszentrum CODE unterzubringen.

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