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Infoexzellenz

Profilierung mit Forschungsschwerpunkt vorantreiben

15.12.2006: Informationsveranstaltung zum beantragten Exzellenzcluster

NiehussDie Präsidentin der Universität der Bundeswehr München, Prof. Merith Niehuss, hatte Professoren und Wissenschaftliche Mitarbeiter der Universität am 13. Dezember zu einer Informationsveranstaltung über das beantragte Exzellenzcluster „Integrating Safety and Security in a Networked Society“ geladen. Sie betonte, dass unabhängig vom Erfolg des Antrags der Forschungsschwerpunkt der Universität „Sicherheit in Technik und Gesellschaft“ vorangetrieben werden soll. Der Vorsitzende des Senats, Prof. Ignaz Eisele, erläuterte die Überlegungen des Senats, der die Initiative eines gemeinsamen Forschungsschwerpunkts angestoßen hatte: Zunächst eignet sich der Schwerpunkt „Sicherheit in Technik und Gesellschaft“ als übergeordneter Begriff für viele der Forschungsthemen an der Universität und bezieht alle Fachrichtungen ein; außerdem handelt es sich um einen Schwerpunkt, der auch für die Bundeswehr als Träger der Universität von großem Interesse ist. Prof. Eisele betonte, dass der Forschungsschwerpunkt sich nicht auf die Antragstellung zum Exzellenzcluster beschränkt, sondern künftig mehr Kollegen einbeziehen will. Auch schränkt ein gemeinsamer Schwerpunkt keineswegs individuelle Forschung ein.

Interdisziplinarität fördernLehmann Eisele
Prof. Axel Lehmann informierte über den Antrag der Universität bei der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder. Er dämpfte ein wenig die Erwartungen, indem er zeigte, wie gering der Anteil der erfolgreichen Bewerbungen sein wird. In der 1. Runde der Exzellenzinitiative hatten 157 Universitäten Antragskizzen eingereicht – bewilligt wurden 17 Exzellenzcluster. Die erste Hürde muss die Universität der Bundeswehr München am 12. Januar 2007 nehmen, wenn sich entscheidet, ob sie einen Vollantrag stellen darf. „Doch selbst wenn wir nicht durchkommen, dürfen wir uns davon nicht entmutigen lassen“, so Prof. Lehmann. Für ihn sei es schon ein Erfolg, dass erstmalig über Fakultätsgrenzen hinweg ein gemeinsames Papier erstellt wurde. Er sprach sich dafür aus, diese Interdisziplinarität weiter zu fördern und vermehrt in gemeinsamen Projekten zum Thema „Sicherheit“ zusammenzuarbeiten. Im Plenum wurde über die Möglichkeiten der Gestaltung des Forschungsschwerpunkts diskutiert. Generell besteht ein Bedarf an weiteren Informationen über das Exzellenzcluster sowie an Möglichkeiten, mehr über die Forschung, die Projekte, die Industriekontakte von Kollegen zu erfahren. Prof. Niehuss rief Wissenschaftler, vor allem Nachwuchswissenschaftler, dazu auf, Projekte und Themen, die zum Forschungsschwerpunkt passen, der Mitarbeiterin der Präsidialabteilung, Daniela Drutzel, zukommen zu lassen. Auch regte sie hausinterne Workshops an, in denen Wissenschaftler verschiedener Disziplinen in Kontakt kommen könnten. Eine erste Veranstaltung wird es am 23. Januar geben, CeTIM bietet einen Workshop mit dem Titel „Emergency and Crisis Management“ an. Prof. Niehuss drückte ihre Hoffnung aus, dass die Universität es schaffen wird, den gewählten Forschungsschwerpunkt mit Leben zu füllen.
 

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