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Studentin erhält Harvard-Award

Katharina Tibbetts ist eine ganz normale Studentin an der Universität der Bundeswehr in München, doch in der vergangenen Woche war sie mit zehn weiteren Kommilitonen Diplomat. Der Verein "Model United Nations Society" der Universität vertrat bei den von  der Amerikanischen Universität Harvard organisierten World Model United Nations Conference in Genf (WorldMUN) die Länder Georgien und San Marino. Das Planspiel MUN ist eine der größten Simulationen der Vereinten Nationen für Universitäten weltweit. Knapp 1650 Studenten aus über 40 Ländern nahmen dieses Jahr an der mehrtägigen Veranstaltung teil. Sie vertraten die nationalen Interessen zugewiesener Länder in den wichtigsten Organen der Vereinten Nationen und mussten sich in diplomatischen Geschick und Redegewandtheit üben, um Resolutionen mit aktuellen und realistischen Bezügen voranzutreiben. Die angehende Staatswissenschaftlerin Katharina Tibbetts hat sich dabei in einer simulierten Sitzung des Komittees für Spezielle Politische Fragen und Dekolonialisierung (SPECPOL) besonders hervorgetan und für ihr Engagement, die produktive und sachliche Arbeit, als eine der besten den "Harvard Diplomacy Award" erhalten. "Damit hätte ich nicht gerechnet, aber ich freue mich natürlich sehr über diese Auszeichnung", gab Katharina Tibbetts bescheiden zu und versprach auch im nächsten Jahr engagiert teilzunehmen. Sie hofft dabei auch auf Unterstützung ihrer Kommilitonen, die sich unabhängig Ihres Studienganges in den Studiumplus-Kurs von Frau Prof. Dr. Ursula Münch einschreiben und dem Verein beitreten können.

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