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EAA Forum

Jetzt fehlen nur noch die Tankstellen

13.06.2007: 10. EAA-Forum beschäftigt sich mit Brennstoffzellen- und Hybridfahrzeugen

Gerling FriedrichGerne hätte Dr. Jürgen Friedrich (im Bild rechts), Absolvent der Universität der Bundeswehr München und heute Senior Manager in der Entwicklungsabteilung für Brennstoffzellenfahrzeuge bei der DaimlerChrysler AG, selbst das Fahrzeug aus seiner Flotte zum 10. EAA (Elektrische Antriebstechnik und Aktorik)-Forum nach Neubiberg gesteuert. Doch das Problem: Auf der Rückfahrt wäre ihm wahrscheinlich der Sprit ausgegangen – oder besser gesagt der Wasserstoff. So bewältigte die F-Cell A-Klasse die Strecke Stuttgart-München dann doch auf dem Rücken eines Transporters – und stand erst auf dem Campus in Neubiberg für Probefahrten zur Verfügung. Hier erfreute sich das Brennstoffzellenfahrzeug größter Beliebtheit.

Lautlos und schadstoffarm
Rund 100 Gäste, darunter zahlreiche Vertreter aus der Industrie, waren der Einladung von Prof. Dieter Gerling (im Bild links) zum 10. EAA-Forum mit dem Themenschwerpunkt „Brennstoffzellen- und Hybridfahrzeuge“ gefolgt. Neben dem Brennstoffzellenfahrzeug von DaimlerChrysler, eines von weltweit nur 60 Modellen dieser Art, stand auch das institutseigene Hybridfahrzeug Lexus RX 400 h von Toyota für eingehende Inspektion und Probefahrten zur Verfügung. So rollten am Nachmittag zwei fast lautlose Fahrzeuge die Flight auf und ab. Das Hybridfahrzeug nutzt eine Kombination aus Elektro- und Verbrennungsmotor. Das Brennstoffzellenfahrzeug bezieht seine Energie allein aus Wasserstoff und ist daher nicht nur leise, sondern auch völlig schadstofffrei. Der CO2-Ausstoß beträgt Null, teures Benzin oder knappes Öl wären kein Thema mehr. Ist dies also das Fahrzeug der Zukunft? Ja, aber nicht der nahen Zukunft, meint Prof. Gerling. Dazu sei die Technologie noch zu teuer. Frühestens 2017 könnten die ersten Wasserstoff-betriebenen Fahrzeuge den Markt erreichen. Bis dahin muss auch das Problem der Tankstellen geklärt werden: Als Energieträger benötigen die Brennstoffzellenfahrzeuge druckförmig gespeicherten Wasserstoff. Die Entwickler und Wissenschaftler sehen Mineralölkonzerne und Politik nun in der Pflicht, in die Infrastruktur zu investieren – damit Wasserstoff flächendeckend zur Verfügung steht und der Verkehr künftig ruhiger und schadstoffärmer rollt.

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Informationen der DaimlerChrysler AG zu ihren Brennstoffzellen-PKWs 

 

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