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EAA

EADS kooperiert enger mit Wissenschaftlern der Universität

09.02.2007: Forschung zu elektrischen Schlüsselkomponenten eines Flugzeugs

EADSEine enge Kooperation zwischen der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik und der EADS im Bereich „Military Aircraft“ besteht seit dem Jahr 2004. Auf Seiten der Universität wird diese Kooperation von der Professur für „Elektrische Antriebstechnik und Aktorik (EAA)“ getragen. Nachdem in den letzten Jahren im Rahmen dieser Kooperation bereits Drittmittel in Höhe von etwa einer Million Euro eingeworben wurden, soll die Zusammenarbeit jetzt noch deutlich ausgeweitet werden: Das gemeinsame Forschungsprojekt heißt „More Electric Aircraft“, es geht um elektrische Schlüsselkomponenten eines Flugzeugs.
Eine hochrangige EADS-Delegation besuchte die Universität der Bundeswehr München, um Details der Zusammenarbeit zu besprechen. Begrüßt wurden die Gäste auch von der Präsidentin der Universität, Prof. Merith Niehuss (im Bild v.l.n.r.: Dr. Peter Becher, Vice President Technology Management, EADS Military Air Systems, Prof. Dieter Gerling, Fakultät für EIT, Dr. Thomas Köhler, Chief Engineer FCS Systems, EADS Military Air Systems, Prof. Merith Niehuss, Präsidentin der Universität, Dipl.-Ing. Stefan Römelt, Senior Manager General Systems, EADS Military Air Systems, Dr. Johann Kramer, Vice President Aircraft Systems, EADS Military Air Systems).

Aufbau einer elektrische Bordnetzstruktur im Labor
Das geplante Forschungsprojekt umfasst sowohl den Bereich Informationstechnik (z.B. Kommunikation, Antennen) als auch insbesondere den Bereich der Elektrischen Antriebs- und Energietechnik. Die Wissenschaftler der Professur für „Elektrische Antriebstechnik und Aktorik (EAA)“ werden z.B. folgende Teilprojekte bearbeiten:

  • neuartige elektrische Hochleistungsgeneratoren
  • elektrisch betätigte Flugklappen-Aktorik
  • Untersuchung neuartiger Bordnetz-Strukturen

Erste Versuchsträger sind bereits mit den an der Universität entwickelten elektrischen Antrieben und Aktoren sicher geflogen. Ein wissenschaftlicher Höhepunkt des Jahres wird sein, eine komplette elektrische Bordnetzstruktur – vom Generator bis zur elektrisch betätigten Flugklappe – im Labor der Professur für „Elektrische Antriebstechnik und Aktorik (EAA)“ aufzubauen. In diesem Zusammenhang ergeben sich vielfältige Forschungsaufgaben für Studierende und Mitarbeiter der Fakultät. Der Kooperationspartner EADS schätzt die an der Fakultät vorhandene fachliche Kompetenz. Darüber hinaus ergeben sich für das Unternehmen aber auch Möglichkeiten, potentielle künftige Mitarbeiter kennen zu lernen. Ein Workshop mit Teilnehmern aus dem Industrieunternehmen und der Fakultät ist geplant, um über weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu sprechen.

Zur Seite der Professur für Elektrische Antriebstechnik und Aktorik (EAA)

 

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