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Erfahrungen


Volkan
"Im Rahmen eines interkulturellen Austauschs zwischen unserer UniBw München und der FSMV University haben fünf deutsche Studierende und sechs Studierende der FSMV University jeweils ein Seminar in München und eines in Istanbul absolviert. Der Austausch hat uns zusammengeschweißt und unseren Horizont erweitert. Ich persönlich, trotz meines türkischen Migrationshintergrunds, habe ein ganz neues Bild von gleichaltrigen türkischen Studierenden bekommen und bin mir sicher, dass diese Erfahrungen mir in meiner zukünftigen Laufbahn noch hilfreich sein werden." Volkan

"Der Türkisch-Deutsche Studierenden Dialog ist eine gute Möglichkeit, interkulturelle Kompetenzen aufzubauen und sich über den Islam zu informieren und die vielen unterschiedlichen Interpretationen und Ausübungen kennenzulernen. Gerade angehende Offiziere sollten als Vorgesetzte ein gewisses Verständnis von anderen Kulturen besitzen und dieses Wissen am besten mit erlebten Geschichten untermauern und transperenter für Untergebene darstellen können.
Die unglaubliche Gastfreundschaft der Türken ermöglicht es, einfach ins Gespräch zu kommen und viele neue Erfahrungen zu sammeln. Nicht wundern, wenn die Waage zu Hause einiges mehr anzeigt. Das Essen ist halt ausgezeichnet und vielfältig und als guter Gast sollte man zumindest alles einmal probiert haben." Adriano


Laura 
"Besonders gut fand ich den Vortrag in Istanbul über Karten. Dabei fand ich es interessant, wie man Kartografie auf anderen Kontinenten begonnen hat. Mein Verständnis für das Land, bzw. die Kultur, wuchs in diesem Moment. Wir besichtigten noch eine Moschee und aßen gemeinsam zu Abend. Gerade bei diesen Ausflügen habe ich viel über den Islam und die Türkei gelernt. Ich finde, das war während des Austauschs fast das Wichtigste, um die Kultur kennenzulernen. 
Gerade jetzt, wo in Deutschland, der Türkei und an anderen Orten der Welt so viele schreckliche Dinge passieren, ist es toll, noch Kontakt zu den türkischen Studierenden zu haben und so zu erfahren, was sie in ihrem Land erleben. Politische Themen bezüglich der Türkei sind jedoch besser nicht in der Whatsapp-Gruppe zu diskutieren, da sich dort die Meinungen zu sehr unterscheiden. Solche Diskussionen sollten persönlich geführt werden. Trotzdem haben sich tolle Freundschaften entwickelt, die ich nicht missen möchte." Laura


Sükrü
"Die Erfahrungen, die ich während des Türkisch-Deutschen Studierenden Dialogs gemacht habe, waren eindeutig sehr gut. Diese Art von Dialog bringt zwei sehr verschiedenartige Kulturen einander näher, auch in politisch schwierigen Zeiten. Trotz meiner türkischen Wurzeln muss ich sagen, dass ich neue Dinge über meine eigene Kultur gelernt habe, wie zum Beispiel die Ebru Kunstform. Obwohl das Programm offiziell vorbei ist, haben wir immer noch guten Kontakt zu den türkischen Studierenden. Es ist für mich sehr wichtig, den Kontakt zu halten und nicht abbrechen zu lassen." Sükrü


Toni
"Angekommen an der ersten Moschee war es für mich als Bauingenieur eine Pracht zu sehen, wie im Osmanischen Reich und zuvor die hohe Kunst des Bauens umgesetzt wurde. Bögen sind die Meisterklasse und in Istanbul konnte man sich an historischen Tragwerken nicht sattsehen. Im Istanbuler Museum für die Geschichte der Wissenschaft und Technik im Islam hielt Prof. Quintern ein Seminar über die Geschichte der Wissenschaft als interkulturellem Dialog. Auch hier war es für einen Bauingenieur sehr interessant zu erfahren, wo zum Beispiel die Wurzeln der Dreiecksberechnung und der damit zusammenhängenden Positonsbestimmung auf See liegen. 
Der türkische Basar war für mich das große Highlight am Abschlusstag. Es war ein Traum, mit Einheimischen über den Basar zu schlendern und einzukaufen. Ich bekam alles was mein Herz begehrte, wie Kaffee, Tee, Süßigkeiten und vieles mehr." Toni

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