Das Projekt analysiert, welche (personenbezogenen und personenbeziehbaren) Daten bei der Nutzung von Smart-Home-Lösungen erfasst werden. Es geht insbesondere um die Unterschiede bei der Datenerhebung zwischen (quell-) offener Hard- und Software einerseits und proprietären Smart-Home-Konfigurationen andererseits. Hierfür wird in einer ersten Projektrunde eine offene Smart-Home-Variante konfiguriert. Ab Januar 2017 kommt eine kommerzielle Variante hinzu. Das Projekt zielt darauf ab, mögliche Unterschiede zwischen beiden Varianten hinsichtlich Art und Umfang der anfallenden Daten aufzuzeigen und daraus resultierenden Möglichkeiten zur (kriminellen) Weiterverwendung zu klären.

Aktuell ist eine (quell-) offene Smart-Home-Lösung eingerichtet, die kontinuierlich erweitert wird. Es wurden TinkerForge Module, das Heimautomatisierungssystem OpenHAB und das Amazon Sprachassistenzsystem Alexa integriert: TinkerForge Module wurden zur Automation verwendet (bspw. Anbindung von Sensoren für die Raumtemperatur, Feuchtigkeit, Luftdruck oder Aktoren z. B. zur Schaltung von Lampen). TinkerForge erlaubt durch ein sog. OpenHAB Binding eine Verknüpfung mit dem Open-Home-Automation-Bus (OpenHAB). Hierzu ist OpenHAB2 Beta3 auf einem Raspberry Pi2 installiert. Dies ermöglicht es, Sensoren und Aktoren durch eine REST-API anzusprechen, die dem OpenHAB Standard entspricht. Für die Anbindung z. B. von Smart-Home-Produkten an Amazon Alexa werden sogenannte Skills eingebunden. Zur Integration von Alexa und OpenHAB ist AlexaHA installiert. AlexaHA greift auf die REST-API von OpenHAB zu und macht die Smart-Home-Komponenten für Amazon Alexa (über ein Schema und sog. Utterances) zugänglich.

 


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Dr. Jasmin Riedl

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