FAUPPRC

Eckpunkte der Partnerschaft zwischen FoRMöB und dem Public Procurement Research Center der Florida Atlantic University

Der öffentliche Sektor in Deutschland kauft derzeit Sach- und Dienstleistungen im Wert von 260 Milliarden Euro von privatwirtschaftlichen Lieferanten. Dies entspricht rund 12% des Bruttoinlandsproduktes.
In den Vereinigten Staaten beschafft die öffentliche Verwaltung jährlich Güter im Wert von 1.620 Milliarden Euro, welche 13% des US-Bruttoinlandsproduktes ausmachen.

Diese Zahlen belegen, welch großes Optimierungspotential für die öffentlichen Hände beider Staaten erschlossen werden könnte. Dazu müssen aber Konzepte und Instrumente des strategischen Beschaffungsmanagements weiterentwickelt und um spezifische Eigenentwicklungen zu einem Gesamtansatz für den öffentlichen Sektor verbunden werden. Ziel ist dabei eine nachhaltige Verbesserung extern beschaffter Leistungen. 

Das Public Procurement Research Center (PPRC) der Florida Atlantic Universität (FAU) wurde 1999 als Kooperation zwischen dem National Institute of Governmental Purchasing Inc. (NIGP) und der FAU gegründet. Das PPRC betreibt Grundlagen- wie auch angewandte Forschung im Bereich der öffentlichen Beschaffung und führt entsprechende Aus- und Weiterbildungen durch. Darüber hinaus betreibt das PPRC eine Dialogplattform, über die sich Wissenschaft und Praxis austauschen können, mit dem Ziel einer erhöhten Effizienz und Transparenz der öffentlichen Beschaffung.

Mit dem Forschungszentrum für Recht und Management öffentlicher Beschaffung (FoRMöB) hat die Universität der Bundeswehr München (UniBwM) eine zentrale Forschungsinstitution etabliert, die sich explizit dem öffentlichen Einkauf widmet. Das FoRMöB ist mit den national und international führenden Institutionen in Wissenschaft und Praxis der öffentlichen Beschaffung vernetzt, führt Forschungs- und Studienarbeiten durch und vermittelt diese mit Hilfe geeigneter Weiterbildungs- und Dialogforen.

Das FAU PPRC und die UniBwM IRMöB verfolgen mit Ihrer Partnerschaft das Ziel, die wissenschaftliche Forschung im Bereich der strategischen öffentlichen Beschaffung voranzutreiben.

Angestrebt wird insbesondere:

  1. Eine Zusammenarbeit in den Feldern "Forschung und Studien" und "Weiterbildung und Dialog"
  2. Projektbezogene inhaltliche Zusammenarbeit, wie bspw. gemeinsame (vergleichende) Studien, gemeinsame Veröffentlichungen etc.
  3. Die mittel- bis möglichst langfristige Mitwirkung an einem internationalen Netzwerk zur öffentlichen Beschaffung
  4. Die Nutzung von bereits bestehenden Dialogforen zum kontiunierlichen "Best Practice Sharing"
  5. Möglichkeit der Gestaltung gemeinsamer Weiterbildungsprogramme
  6. Möglichkeit des Angebots eines gemeinsamen Masterprogrammes, dazu besteht bereits ein grundsätzliches Memorandum of Understanding.
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