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Kosten_Kosovo

Studien über die Kosten des Krieges im Kosovo




 

Vorbemerkung

Die Reaktionen auf die Ergebnisse unserer bisherigen Kurzstudien veranlasst die Verfasser zu einer grundsätzlichen Vorbemerkung.

Die bisher abgeschätzten Werte für Kosten und Ausgaben stießen sowohl auf die Vermutung eines zu hohen als auch eines zu niedrigen Ansatzes. Dies ist bei den nicht ganz einfachen Problemen der Methodik und der Datenermittlung nicht überraschend. Die allgemeine Erfahrung mit der öffentlichen Diskussion und Bewertung ökonomischer Zahlen rechtfertigt auch die Annahme, dass bei den jeweiligen Stellungnahmen unterschiedliche politische Intentionen eine nicht unerhebliche Rolle spielen können.

Die Verfasser legen deshalb vor allem Wert auf die Transparenz des methodischen Vorgehens und der verwendeten Daten. Die gewonnenen Erkenntnisse sind von daher stets nur begründete Vermutungen. In einer offenen Gesellschaft ist es dann Sache eines jeden interessierten Bürgers, diese zu überprüfen und sich ein eigenes Urteil zu bilden.

Eine kritische Diskussion über Methoden, Daten und auch Bewertungen kann dabei nur hilfreich sein und die Vermutungen auf eine bessere Grundlage stellen. Die Kurzstudien verstehen sich als Anregung und Beitrag dazu.

Diese Vorbemerkung gilt insbesondere für die ersten Abschätzungen von möglichen Gesamtkosten des Balkankonflikts und gute Gründe sprächen dafür, zumindest zum gegenwärtigen Zeitpunkt auf solche Abschätzungen gänzlich zu verzichten. Andererseits würde dies auch bedeuten, auf die Entwicklung methodischer Instrumente und erste Datenauswertungen, die möglicherweise auch als Entscheidungs- und Beurteilungshilfe dienen könnten, gänzlich zu verzichten bzw. dies auf einen Zeitpunkt nach dem Ende des Konflikts zu verschieben.

In Abwägung dieser Gesichtspunkte überwiegen für die Verfasser die Vorteile eines ersten Versuchs der Abschätzung der möglichen Gesamtkosten des Kosovokrieges. Sie begrüßen selbstverständlich alle korrigierenden und ergänzenden Hinweise und Vorschläge zum methodischen Vorgehen und der verwendeten Datengrundlage.

Auf Wunsch werden deshalb auch die Kurzstudien mit ihrer inhaltlichen Darstellung interessierten Bürgern zugestellt.
 

 



Projektgruppe
 

Zur Abschätzung der Kosten des Kosovokrieges wurde von der Vertiefungsrichtung Sicherheitsökonomie der Universität der Bundeswehr München eine Projektgruppe gebildet.

Diese Projektgruppe bestand aus:

  • Herrn Prof. Dr. J. Schnell, GenLt a.D.
  • Herrn Dipl.-Kfm. G. Á. Straub, OLt

und den studierenden Offizieren:

  • cand. rer. pol. A. Böttcher, OLt
  • cand. rer. pol. R. Esterer, OLt d.R.
  • cand. rer. pol. G. Flach, OLt
  • cand. rer. pol. C. Fleischer, Lt
  • cand. rer. pol. G. Jaklin, OFR
  • cand. rer. pol. M. Martin, OLt
  • cand. rer. pol. C. Nehlsen, OLt
  • cand. rer. pol. H. Sippel, OLt
  • cand. rer. pol. E. Tanneberg, Lt z.S.
  • cand. rer. pol. S. Ziegler, OLt

 





Die Studien über die Kosten des Kosovo-Krieges bestehen aus der Datenbasis, methodischen Grundlagen, redaktionellem Teil und Teilstudien.

 

 

Teilstudie A: Die Hauptkostenarten der Kosten des Kosovo-Krieges im Überblick
Wie setzen sich die Gesamtkosten des Kosovo-Krieges zusammen?
(PDF - 91 kB)

 
Teilstudie B: Der Finanzbedarf in Folge des Kosovo-Krieges
(PDF - 54 kB)

 
Teilstudie C: Lastenteilung und Steuererhöhungen
(PDF - 64 kB)