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Hochschulkurier 12/2007: eLecture entlastet Hörsäle - Vorlesungen der Zukunft

Am 24. Januar 2008 informieren Prof. Manuela Pietraß von der Fakultät für Pädagogik und Achim Schäfer, Leiter Medienzentrum, über die didaktischen und technischen Kniffe und Möglichkeiten der eLecture.
Hochschulkurier 12/2007: eLecture entlastet Hörsäle - Vorlesungen der Zukunft

Wenig Aufwand: Ein PC mit Web-Browser, eine Webkamera und ein Headset reichen für die Vorlesung am Schreibtisch

Die wachsende Zahl von Studierenden an der Universität der Bundeswehr München führt in diesem und in den kommenden Jahren zu räumlichen Engpässen. Die Veranstaltungszeiten wurden auf einen Zeitraum von 8.00 bis 20.00 Uhr ausgedehnt, einzelne Vorlesungen beginnen noch früher oder enden erst um 22:00 Uhr. Die großen Hörsäle sind zu fast 100 Prozent ausgelastet. In einer solchen Situation sind auch die neuen Medientechnologien gefragt, zu einer Verbesserung der Situation beizutragen.

Eine Lösung ist die eLecture, die mit Hilfe digitaler Medien Fernvorlesungen unterstützt und durch die bei einem vergleichsweise geringen Kostenaufwand größere zeitliche und räumliche Flexibilität möglich ist: Am 24. Januar 2008 informieren Prof. Manuela Pietraß von der Fakultät für Pädagogik und Achim Schäfer, Leiter Medienzentrum, über die didaktischen und technischen Kniffe und Möglichkeiten. Eine eLecture kann vom Schreibtisch aus gehalten werden und ermöglicht räumliche Flexibilität.

Die Teilnehmerzahl ist unbegrenzt, so dass die knappen, größeren Hörsäle entlastet werden. Für eine eLecture benötigt man einen flashfähigen Web-Browser, eine Webkamera; –dies kann auch die integrierte Kamera am Laptop sein –, ein Mikrofon oder besser noch ein Headset.

Studierende sehen Gesicht und Präsentation des Lehrenden

Didaktisch wird die eLecture mit visuellen Lehrmaterialien begleitet, z. B. einer Powerpoint-Präsentation. Die Adobe Software „Acrobat Connect“ ermöglicht es, mit Hilfe einer Whiteboard-Unterstützung Stelle zu markieren oder Hervorhebungen und Textergänzungen vorzunehmen. Die Studierenden sehen nicht nur die Präsentation, sondern gleichzeitig das per Kamera übertragene Gesicht des Lehrenden. Dies ist ein Vorteil gegenüber digital aufgezeichneten Vorlesungen, bei denen die Integration der Lehrmaterialien oft zeitraubende nachträgliche Schnittarbeiten erfordert, um einen inhaltlichen Bezug zwischen dem gesprochenen Text und den verwendeten Folien und Bildern herzustellen.

Während der eLecture können die Studierenden miteinander in einem Chatforum kommunizieren. Der Lehrende hat die Möglichkeit, dies gleichzeitig zu beobachten und Probleme sofort einzugehen. Zusätzlich ist der direkte Sicht- und Sprachkontakt zwischen Lernenden und Lehrendem möglich, wie bei einem Bildtelefon. Bei den zentralen, grundlegenden Veranstaltungen ist der zusätzliche Einsatz eines eTutors hilfreich. Er kann Verständnisschwierigkeiten, die ihm im Chat auffallen, sofort mit eigenen Bemerkungen beantworten, aber auch Fragen bündeln und eine abschließende Diskussion moderieren. Insbesondere wenn es sich um Veranstaltungen handelt, bei denen Partner aus anderen Universitäten zugeschaltet sind, ist dies von Vorteil.

eLecture birgt viele Vorteile

Die oben genannte Minimalausstattung reicht aus, um von all den Vorteilen zu profitieren, die mit eLecture verbunden sind:

  • Größere zeitliche und räumliche Flexibilität durch Unabhängigkeitvon den Hörsaalkapazitäten
  • Wenig aufwändige technische Organisation
  • Gängige Präsentationsformen (z.B. Powerpoint) für die Erstellung der Lehrmaterialien
  • Visualisierung der Lehrmaterialien während der Vorlesung
  • Synchrone Kommunikation zwischen Lehrenden und Studierenden
  • Zusätzliche zeitliche Flexibilität und Nachbearbeitung durch Download-Angebot für die Studierenden

Prof. Manuela Pietraß
Achim Schäfer

Informationsveranstaltung über eLecture am
Donnerstag, den 24.01.2008
von 17 bis 18 Uhr
im Gebäude 33, Raum 0201

Der Artikel im Hochschulkurier 12/2007

Service und Beratung

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