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Hochschulkurier 06/2006: Vorgestellt - Medienzentrum bildet jetzt eine Einheit

Umzug krönt 30-jähriges Bestehen. Die Planungen für den Umzug laufen bereits seit 1997. Der neue Standort befindet sich direkt hinter den Räumen hinter dem Audimax.
Hochschulkurier 06/2006: Vorgestellt - Medienzentrum bildet jetzt eine Einheit

Das Team des Medienzentrums: Angelika Reupold, Ingo Pfaff, Kristin Löwe, Achim Schäfer, Alfons Winter, Luba Zoreva und Florian Kemeter (v.l.n.r.)

2006 ist für das Medienzentrum ein besonderes Jahr. Es feiert sein 30-jähriges Bestehen und zieht Anfang Juli in neue Räume ein. Bisher war es auf unterschiedliche Räume im Gebäudeteil 33/300 und 400 verteilt. Nun bildet es endlich eine Einheit im sanierten und modernisierten 33/200.

Die Planungen für den Umzug laufen bereits seit 1997 und mussten gründlich vorbereitet werden. Vom Zuschnitt und der Größe der Räume bis hin zur gewünschten technischen Infrastruktur. Alles wurde auf dem Reißbrett geplant. Und die technischen Einrichtungen mussten schließlich beantragt und bewilligt werden.

Der neue Standort befindet sich direkt hinter den Räumen hinter dem Audimax. Dies eröffnet völlig neue technische Möglichkeiten: So kann das Audimax künftig für Videokonferenzen genutzt werden und ermöglicht beispielsweise Ringvorlesungen mit anderen Universitäten. Anfragen und Interesse dazu gibt es bereits. Zwei Räume für 25 bis 40 Personen stehen auch für kleinere Teilnehmerzahlen zur Verfügung. Neu ist auch die Möglichkeit einer Live-Aufzeichnung mit Direktbild-Einspielung ins Audimax und zusätzlich auch in die Kopfhörsäle des Gebäudes 33/100.

Das Herzstück des neuen Medienzentrums wird jedoch die digitale Bild- und Tonregie sein. Der digitale Schnitt von Bild- und Tonaufnahmen auf höchsten technischem Niveau wird dann Realität. Sei es für Aufzeichnungen von Vorlesungen, die beispielsweise als Web-Stream im Internet abrufbar sind, oder für die Produktion eigener Videoprojekte wie etwa Image- und Lernfilme.

Köpfe des Medienzentrums

28 Jahre lag die Leitung beim Medienpädagogen Prof. Jürgen Hüther. Mit seinem Medienkonzept und seinem Engagement entwickelte er das Medienzentrum zu einem leistungsfähigen und modernen Dienstleister.
Achim Schäfer, Leiter des Medienzentrums und Alfons Winter, KameraassistentSeit 2004 liegen die Geschicke des Medienzentrums bei dem erfahrenen Diplomingenieur und Medienspezialisten Achim Schäfer. An seiner Seite steht der Kameraassistent Alfons Winter. Aufgrund seiner Zugehörigkeit seit 1983 auch das Urgestein des Medienzentrums. Als Wissenschaftliche Hilfskräfte gehören Angelika Reupold und Luba Zoreva zum Medienzentrum, die für den Aufbau eines digitalen Medienarchivs zuständig sind. Kristin Löwe, Ingo Pfaff und Florian Kemeter unterstützen als studentische Hilfskräfte das gesamte Team.

Besonders stolz ist das Team vom Medienzentrum auf das neue und vollklimatisierte Fernsehstudio. Dort können Interviews wetter- und tageslichtunabhängig mit dem sogenannten bluebox-Verfahren aufgezeichnet und in beliebige Hintergründe einkopiert werden. „Die Wünsche nach einem solchen Studio wurden in den letzten Jahren seitens der Professoren, Dozenten und Lehrbeauftragten immer häufiger und intensiver. Und darauf haben wir reagiert. Schließlich sind wir in erster Linie eine Serviceeinrichtung für die gesamte Universität“, erklärt Schäfer.

Als Serviceeinrichtung ist das Medienzentrum der Ansprechpartner in puncto audiovisuelle Medien für alle Angehörigen der Universität. So können sie Beamer, Audiogeräte und Digitalkameras ausleihen und erhalten Unterstützung bei Filmprojekten. Dies nutzen vor allem die Studierenden und realisieren ihre Medienprojekte und auch Diplomarbeiten.

Mehrfach ausgezeichnet

Dass das Medienzentrum ein kompetenter Ansprechpartner in Sachen Videoproduktion ist, zeigen die Auszeichnungen der letzten Jahre.
So erhielt es 1991 für die Videoproduktion „My Daddy“ den zweiten Preis im Videowettbewerb des Fachverbandes „Medien & Technik im Bildungswesen. „My Daddy“ war eine studentische Projektarbeit in der ein Generationenkonflikt thematisiert und in Form eines musikalischen Videoclips dargestellt wurde.

Seit 1979 produzierte das Medienzentrum 52 größere Videoproduktionen, darunter auch von 2002 einen Imagefilm für den Patenschaftsverein der Universität der Bundeswehr München „Helfende Hände“. Der Film zeigt in 40 Minuten die Arbeit der „Helfende Hände“ mit schwerst- und mehrfach behinderten Kindern und Jugendlichen.

Aktuelles Beispiel für ein erfolgreiches Großprojekt ist der Imagefilm für studium plus. Für die Produktion wurden Studierende und Dozenten der Universität sowie Bürger in Neubiberg interviewt, die Aufnahmen geschnitten, vertont und mit grafischen Animationen versehen. Der Aufwand von drei Monaten für den 14 minütigen Beitrag hat sich gelohnt. Der Film wurde der Jury für den Wettbewerb "Schlüsselqualifikationen plus" vorgeführt und hat dazu beigetragen, dass das studium plus am 9. März 2006 gemeinsam mit drei weiteren Hochschulen vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und der Stiftung Mercator als Preisträger ausgewählt wurde.

Michael Brauns

 

Die Leistungen des Medienzentrums im einzelnen:

  • Versorgung von Lehrveranstaltungen und Tagungen mit audio-visuellen Medien
  • Computer- u. Videogroßbildprojektion
  • Film- und Videokopierarbeiten auf DVD
  • Mitschnitte von Fernsehsendungen auf DVD
  • Umwandlung ausländischer Fernsehnormen auf deutsche Formate
  • Herstellung und Aufbereitung audiovisueller Materialien für den Einsatz in der Lehre
  • Videoproduktionen für Forschung, Lehre und Öffentlichkeitsarbeit
  • Videokonferenzen und Webstreaming
  • Aufbau eines netzwerkfähigen und datenbankbasierenden Medienarchivs

 

Bürgerfernsehen Neubiberg

Das Projekt Bürgerfernsehen Neubiberg wurde 1984 vom Lehrgebiet Medienpädagogik, dem Medienzentrum und der Gemeinde Neubiberg ins Leben gerufen. Nach dem Motto „Produzieren statt Konsumieren“ möchte das Projekt Bürgerinnen und Bürger bei einer aktiven Arbeit mit Medien unterstützen. Dies kann der Schnitt und die Vertonung von Urlaubsvideos sein oder auch die komplette Produktion von themenbezogenen Beiträgen sein.

Die Mitarbeiter des Medienzentrums unterstützen das Projekt vor allem mit Beratung und technischem Know-how. „Das Vorhaben wird von Neubibergs Einwohnern gut angenommen. Es gibt viele, die nicht nur Fernsehen schauen, sondern auch etwas eigenes produzieren wollen. Und dies hilft darüber hinaus die technische Welt der Medien zu verstehen“, so der Kameraexperte Winter.

Weitere Informationen unter:

www.unibw.de/medz/das-mz

www.buergerfernsehen.de

 

Der Artikel im Original, erschienen im Hochschulkurier 06/2006

Service und Beratung

Gebäude 33, Raum 0227

Telefon:   +49 89 6004-3119
+49 89 6004-2573
Fax: +49 89 6004-3500
E-Mail: medienzentrum@unibw.de
URL: www.unibw.de/medz

 

Öffnungszeiten

Mo./Di./Do.:   08:30 - 12:00 Uhr
  13:30 - 16:00 Uhr
Mi. + Fr.: 08:30 - 12:00 Uhr