Projekt TEAMWORK

Krisensimulation für die Zusammenarbeit von Einsatzkräften und Bevölkerung

 

Projektlaufzeit: Februar 2016 bis Januar 2019

Projektvolumen: 2,1 Mio. Euro

Die Vorbereitung auf Krisenereignisse ist aufwendig und teuer. Moderne Simulationsumgebungen und „Serious Gaming“ eröffnen ganz neue Möglichkeiten. Das Forschungsprojekt TEAMWORK untersucht, wie sich Einsatzkräfte und Bevölkerung in einer virtuellen Umgebung gemeinsam auf Krisenereignisse vorbereiten können. Sie versammeln sich in der TEAMWORK-Community und verfolgen drei Schwerpunkte: die Formalisierung, die Simulation und die Auswertung. Jeder kann sich in allen drei Bereichen passend zu seinen Interessen und Fähigkeiten einbringen und Erkenntnisse für Krisenszenarien gewinnen.

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Projektpartner:

  • Universität Paderborn, Computeranwendung in Konstruktion und Planung (C.I.K.)
  • Promotion Software GmbH, Tübingen
  • PRO DV AG, Dortmund
  • Stadt Dortmund, Feuerwehr, Institut für Feuerwehr und Rettungstechnologie
  • Kreis Paderborn, Ordnungsamt
  • Universität der Bundeswehr München, Professur für Erziehungswissenschaft mit Schwerpunkt Medienbildung

 

Die Rolle der Professur für Erziehungswissenschaft mit Schwerpunkt Medienbildung

Der thematische Forschungsschwerpunkt des Lehrstuhls liegt in der Konstruktion medialer Realitäten, der Wirklichkeitserfahrung medialer Realitäten (Immersion), dem Transfer von Medienrealität in die Alltagswelt im Bereich des Wissens und Handelns und dem Verhältnis verschiedener Wirklichkeiten zueinander. Der Universität der Bundeswehr liegen einschlägige medienpädagogische sowie lern- und bildungstheoretische Publikationen vor. Die Universität der Bundeswehr leitet seit 2011 den Projektbereich Medienpädagogik in dem interdisziplinären Kooperationsprojekt SANTRAIN, an dem auch PS beteiligt ist. Ziel ist der Aufbau stressresistenter Handlungssicherheit im Bereich des Einsatzes rettungsmedizinischer Ersthelfer mit Hilfe eines Serious Games.