Als Wahlpflichtfach wird die Vorlesung „Aerodynamische Auslegung von Tragflügeln und Flugzeugen“ angeboten. Aufbauend auf der Grundlagenvorlesung „Aerodynamik“ hat die Vorlesung das Ziel, einen vertieften Einblick in die Tragflügel- und Flugzeugaerodynamik zu geben und dabei insbesondere den Aspekt der Auslegung zu berücksichtigen: Je nach Einsatzzweck unterscheidet sich das aerodynamische Design von Flugzeugen erheblich. Die Vorlesung versetzt den Studierenden in die Lage, zu verstehen, weswegen z.B. Segelflugzeuge, Verkehrsflugzeuge oder Kampfflugzeuge „so aussehen, wie sie aussehen“, und welche Auslegungsphilosophie und Auslegungs-Randbedingungen im jeweiligen Fall Anwendung finden.

Im Einzelnen werden die folgenden Inhalte behandelt:

  • Flugphysikalische Grundlagen der Aerodynamik, Flugmechanik und Flugleistung
  • Profilaerodynamik im Unterschall, Transschall und Überschall
  • Tragflügelaerodynamik im Unterschall, Transschall und Überschall
  • Flugzeugentwurfsphilosophie am Beispiel des Verkehrsflugzeugs
  • Tragflügelauslegung für Verkehrs- und Kampfflugzeuge

Einige Phänomene, z.B. die Umströmung des Deltaflügels sowie die qualitative Umströmung verschiedener Flugzeugkonfigurationen, werden anschaulich im Windkanalexperiment dargestellt (Versuche derzeit im Aufbau; Durchführung im Rahmen der Vorlesung HT 2019 geplant).

 Concorde im Windkanal