Im Rahmen einer kooperativen Promotion werden an der Professur für Aerodynamik und Thermodynamik elektrische Fantriebwerke mit gegenläufigen Rotoren entworfen und optimiert. Ziel ist die Entwicklung eines effizienten Antriebssystems für die elektrische Fliegerei, wobei sowohl der Einsatz in UAV's als auch in manntragenden Fluggeräten (mehrere verteilte E-Fans) denkbar ist. Das Prinzip der Gegenläufigkeit verspricht dabei durch die Reduktion von Drallverlusten eine Effizienzerhöhung.

Die Basisauslegung der Antriebssysteme erfolgt zunächst mittels einfacher Rechenverfahren. Im Anschluss daran erfolgt eine Nachrechnung unter Verwendung von CFD-Verfahren (RANS), um zu überprüfen, ob das Auslegungsziel und die angestrebten Kennwerte tatsächlich erreicht werden. Mit Unterstützung der institutseigenen Werkstatt werden Prototypen gebaut und im Göttinger-Windkanal der Professur vermessen, wobei sowohl globale Kennwerte (Schub, Leistung, Massenstrom) als auch lokale Strömungsphänomene untersucht werden.

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