Staubtestverfahren

Entwicklung eines Staubtestverfahren für mechatronische, elektrische und elektronische Systeme (Feb´02)

Im Automobilbereich werden die Fahrzeuge weltweit eingesetzt. Dies bedeutet, dass alle Klimazonen bei der konstruktiven Auslegung und bei der Erprobung entsprechend berücksichtigt werden müssen. Besonders die Wüstengegend, mit extrem feinen Sand (=Staub) stellen für mechatronische, elektrische und elektronische Systeme eine besondere Herausforderung dar. Die Aufgabenstellung aller Fahrzeughersteller ist es, den stark zunehmenden Einsatz mechatronischer Systeme durch ausreichende Erprobung abzusichern. Dies geschieht hauptsächlich durch Gesamtfahrzeugtests, die in Wüstengebieten durchgeführt werden.
Ziel der Diplomarbeit war es, ein reproduzierbares Testverfahren zu entwickeln, dass die Funktionalität und die Dauerhaltbarkeit von mechatronischen, elektrischen und elektronischen Systemen unter Staubbelastung im Labor mit möglichst hoher Zeitraffung nachweist.
Die im Feld vorhandenen Ausfallbilder waren einzuhalten und durch Testverifikation nachzuweisen.
  1. Ermittlung des instationären Verhaltens von Mechatroniken als Funktion der Masse bei Qmax (Kammerheizleistung) mit und ohne elektrische Verlustleistung
  2. Auswahl und Festlegung des Teststaubes
  3. Meßtechnische Bestimmung des Staubniederschlages
  4. Verifizierung des Tests an bewährten und auffälligen Systemen im Feld.
Statistische Auswertung nach Weibull