Druckmesstechnik (PSI)

Die Erfassung des Druckverlaufs um einen umströmten Körper mit Hilfe geeigneter Druckmesstechnik stellt eine effiziente Methode dar, um theoretisch oder numerisch ermittelte Beiwerte validieren zu können.
Druckmesstechnik (PSI)

Druckbeiwert an einem BMW 3er

An einem umströmten Prüfkörper befinden sich normal zur Oberfläche sogenannte Druckbohrungen, die einen Durchmesser von ca. 0,3 mm aufweisen. Über Druckschläuche werden die Drücke von jeder einzelnen Druckbohrung durch das Innere des Modells zu einer zentralen Druckmessanlage geführt. Dort lassen sich zur Auswertung Referenzdrücke anschließen. Die übermittelten Signale werden mittels eines Wandlers in digitale Werte wandelt und anschließend an einen Messrechner zur Visualisierung oder weiteren Datenverarbeitung übertragen.

Die Druckmessanlage ist ein Mehrfachdruckaufnehmer-System, bei dem jede Druckmessstelle über einen separaten Druckaufnehmer aufgezeichnet wird. Der Vorteil des Mehrfach-Druckaufnehmer-Systems liegt in der Möglichkeit, die Messinformationen parallel und damit auch schnell gewinnen zu können und diese auch unmittelbar in eine Datenerfassungsanlage übertragen zu können.

 

Technische Spezifikationen der institutseigenen Druckmesstechnik der Firma PSI.

Modultyp 9010
Anzahl 6
Kanäle je Modul 16
Druckbereich ± 5 kPa
Messfehler 0,15 % vom Endwert
Abtastrate 10 kHz

 

Modultyp 9015
  Anzahl     1  
Kanäle je Modul 8/8
Druckbereich ± 7 kPa / ± 17 kPa
Messfehler 0,15 % vom Endwert
Abtastrate 10 kHz

 

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