Rüttel-Prüfstand

Rüttelprüfung (random vibration)

In der Rüttelprüfung (random vibration) wird eine Komponenten bzw. Struktur mit einem Lastspektrum (Amplitude als Funktion der Frequenz) beaufschlagt. Hierbei werden die Eigenfrequenzen der zu untersuchenden Struktur im Versuch gezielt angeregt. Damit ist diese Art der Versuchsführung komplementär zum Betriebsfestigkeitsversuchen anzusehen.

Die Versuche erfolgen nach den gängigen Normen, z. B.

  • MIL STD 810G Method 514.3,
  • EN 61373
  • ISO 16750-3

Je nach Spezifikation des Versuches kann die Temperierkammer genutzt werden.

Die Untersuchungen zielen auf die Funktionsprüfung (Ist die Funktion des Bauteils unter Schwingbelastungen sichergestellt?) und die zeitraffende Dauerlauferprobung (Ist die Schwingfestigkeit des Bauteil über die Nutzungsdauer sichergestellt?).

Als Regelelektronik wird das System COUGAR der Fa. Spectral Dynamics genutzt. Während für kleinere Bauteile elektrodynamische Shaker zum Einsatz kommen, werden größere Bauteile auf servohydraulischen Zylindern montiert - bis hin zum Einsatz der 2-Poster-Anlage oder 4-Poster-Anlage mit geeigneten Aufspannplattformen. Mit servohydraulischen Zylindern sind obere Grenzfrequenzen von 150 Hz und darüber hinaus zu erreichen:

 

 

 

 

Rüttelprüfung der Bodengruppe eines Fahrzeuges für den Personenschutz

Rüttelprüfung eines Schließbauteiles