Komponenten-Prüfstand

Komponentenprüfstand

Um die Schwingfestigkeit von Bauteilen unter konstanter oder veränderlicher Lastamplitude zu ermitteln, werden Versuche an Bauteilen (Komponenten) durchgeführt.

Das Labor verfügt über flexible Versuchsaufbauten als Baukastensystem von verschiedenen Trägern und Adaptern zwischen den Zylindern, Kraftmessdosen und Lastaufnahmen. Mittels dieses flexiblen Systems ist das Labor in der Lage, kurzfristig Versuche aufzubauen und in Betrieb zu nehmen:

  • max. Kraft 63 kN (ggf. bis 160 kN)
  • max. Weg 250 mm

Durch eine flexibles Mess- und Regelungskonzept unserer Prüfstände mittels einer INOVA EU3000 sind wir in der Lage, neben den Standardversuchen auch nicht alltägliche Anforderungen zu realisieren:

  • Regelung auf Spitzenwerte (z. B. Wegregelung auf Kraftsignal oder DMS-Signal zeigt hohe Robustheit gegenüber Losen)
  • Multimodale Spitzenwertregelung (z. B. Versuch wird in Wegamplitude betrieben und auf einen Mittelwert der Kraft geregelt)
  • Regelung auf eine Folge von Punkten des Sollwertes
  • Nachfahrversuche mit Iteration des Sollwertsignales

Ein Horizontal-Prüfstandsaufbau in einer Temperierkammer erlaubt Versuche im Temperaturbereich von -40°C bis +100°C, die z. B. für Komponentenversuchen von Kunststoff- oder CFK-Bauteilen eingesetzt werden. Dabei sind konstante Temperaturen ebenso möglich wie Temperaturzyklen. Ebenso sind Auslagerungsversuche und Konditionierungen von CFK-Bauteilen und Klebverbindungen möglich.

Mittels dieser Vernetzung von Möglichkeiten des Prüfstandsaufbaues und der Messtechnik ergeben sich sehr vielfältige Möglichkeiten der Versuchdurchführung, die sowohl in der Lehre als auch in der angewandten Forschung genutzt werden.

 

 

 

 

Schwingfestigkeit eines CFK-Bauteiles in der Temperierkammer

Schwingfestigkeit eines Fahrradlenkers

Schwingfestigkeit eines Elastomerbauteiles