Prüfungen Ba.Sc/Ma.Sc.

Prüfungen

1. (B.Sc.) Betriebswirtschaftliche Leistungsfunktionen I und II

Das Modul Betriebswirtschaftliche Leistungsfunktionen I gibt den Studierenden einen grundlegenden Überblick über die primären betrieblichen Funktionen Beschaffung, Produktion und Absatz.
Die Studierenden erlangen Kenntnisse in der Produktions- und Kostentheorie,
insbesondere über die ökonomische Bedeutung einer effizienten und kostenoptimalen Produktion. Dabei werden sowohl theoriebasiert wie anwendungsorientiert operative Fragestellungen geklärt und konkrete Methoden und Anwendungskompetenzen für die Gestaltung der Produktion und des Einkaufs vermittelt.
Die Studierenden sollen den Absatz als Leistungsverwertung der Unternehmung kennen lernen und Kenntnisse über die Grundprinzipien und die prinzipielle Vorgehensweise bei der Absatzgestaltung erlangen.

Das Modul Betriebswirtschaftliche Leistungsfunktionen II konzentriert sich auf die Managementaspekte betriebswirtschaftlicher Querschnittsfunktionen. Konkret geht
es um Erklärungs- und Gestaltungsaspekte für Prozesse des Marketingmanagement, des Operations Management und des Logistikmanagement.
Die Studierenden lernen Managementkonzepte und -instrumente in den wichtigsten
Gestaltungsprozessen der betrieblichen Wertschöpfung kennen. Neben der
Vermittlung der dazu notwendigen analytischen Fähigkeiten wird besonderer Wert
auf eine wertschöpfungsorientierte Sichtweise gelegt, die eine Ausrichtung sämtlicher unternehmerischer Aktivitäten auf die Bedürfnisse der Kunden ermöglicht.
In der Veranstaltung Operations Management sollen die Studierenden Kenntnisse
über das Management der Entwicklungs- und Produktionsprozesse von Gütern und
Dienstleistungen erhalten und Operations Management als Wettbewerbsfaktor
begreifen lernen.
Das Studium des Logistikmanagement soll Studierende in die Lage versetzen, typische Problemstrukturen aus dem Bereich der industriellen Logistik zu erkennen
und Lösungsansätze systematisch zu erarbeiten. Die Studierenden erlangen
Kenntnisse über die Bedeutung des Logistikmanagement in modernen Industrieunternehmen, insbesondere über die ökonomische Bedeutung eines
effizienten und kostenoptimalen Logistiksystems.

 

2. (B.Sc.) Bachelor-Arbeit
In der Bachelor-Abschlussarbeit sollen die Studierenden zeigen, dass sie in der
Lage sind, innerhalb einer vorgegebenen Frist ein Problem aus dem jeweiligen Fach
selbstständig mit wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten.
Da der Bachelor-Abschluss als erster wissenschaftlicher und insbesondere
berufsqualifizierender Abschluss vergeben wird, sind besondere Qualifikationsziele
der Bachelor-Arbeit:
- die systematische Anwendung erlernter wissenschaftlicher Methodiken auf eine
praxisrelevante Problemstellung,
- im Rahmen dessen eine Literaturrecherche im betreffenden Forschunsgebiet,
- die Darstellung des aktuellen Stands der Forschung und dessen Relevanz für
das praktische Problem,
- ggf. auch die Durchführung einer überschaubaren empirischen Untersuchung,
z.B. in Form einer Befragung, sowie
- abschließend die reflektierte Bewertung der eigenen Ergebnisse, und ggf. das
Aufzeigen identifizierter Forschungsfragen.
Inhalte:
Die spezifischen Inhalte sind abhängig vom Thema der Abschlussarbeit bzw.
ergeben sich aus dem jeweiligen Forschungsprojekt. Sie umfassen je nach Wahl
verschiedenste Bereiche der Forschung und Praxis in den Wirtschafts- und Organisationswissenschaften.
 

 

3. (M.Sc.) MMW-Pflichtmodul I: Strategisches Management von Wertschöpfungs­ketten

Im Modul Strategisches Management von Wertschöpfungsketten stehen unternehmensübergreifende Managementaspekte, mithin die zielgerichtete Gestaltung von Marktbeziehungen in Beschaffung und Absatz im Mittelpunkt. Durch
die doppelte Analyseperspektive aus Sicht des einkaufenden wie aus Sicht des verkaufenden Unternehmens erfahrenen die Studierenden einen integrativen Blickwinkel auf die umfassende Wertschöpfungskette. Damit werden sowohl Business-to-Business- wie Business-to-Consumer-Märkte abgedeckt. Aufbauend auf den operativen Fragestellungen des Absatzmarketings und der Beschaffung, wie sie bspw. im Modul Betriebswirtschaftliche Leistungsfunktionen I und II im Bachelor-Studiengang WOW vermittelt wurden, wird das Wissen um strategische Aspekte des Absatzes und des Einkaufs erweitert. So sollen die Studenten die Methoden der strategischen Analyse sowie den Prozess des strategischen Marketingmanagements kennen lernen und anwenden können Den Studenten werden dazu die Ansätze und Probleme der Planung, Implementierung und Kontrolle von strategischen Marketingzielen und Marketingstrategien vermittelt. Die Studierenden erwerben darüber hinaus Kenntnisse, wie die Beschaffungsfunktion zum Unternehmenserfolg als Teil der Unternehmensstrategie beiträgt, welche Interdependenzen zu anderen Unternehmensbereichen bestehen und lernen Instrumente und Methoden des Einkaufs kennen.

 

4. (M.Sc.) MMW-Pflichtmodul II: Informations- und Wissensmanage­ment für Wertschöpfungsketten

In diesem Modul werden Informationen und Wissen als strategische Ressourcen eines unternehmensübergreifenden Wertschöpfungskettenmanagement vermittelt. Das Modul betrachtet die informationsseitige Unterstützung des Management aus wissensorientierter, IT-technischer, methodischer sowie controllingorientierter Perspektive. Das ermöglicht den Studierenden einen umfassenden Zugang zu dieser zentralen Managementunterstützung. Analyseobjekt ist wiederum die unternehmensinterne wie unternehmensübergreifende Wertschöpfungskette. Aufbauend auf statistischen und empirischen Methoden, wie sie bspw. im Modul Statistik füe Wirtschaftswissenschaftler im Bachelor-Studiengang WOW vermittelt werden, erwerben die Studenten Kenntnisse über den Prozess und das Instrumentarium der Marktforschung sowie des Marketingcontrolling. Darauf basierend lernen sie, Marktforschungsprobleme zu identifizieren und entsprechende
Lösungsmethoden auszuwählen und anzuwenden. Durch die Auseinandersetzung mit dem Themenfeld Wissensmanagement erwerben die Studierenden Kenntnisse über die Bedeutung von Wissensmanagement für eine effektive und effiziente Leistungserstellung in Wertschöpfungsketten. Sie können relevante Wissensarten identifizieren, kennen Methoden und Instrumente des Wissensmanagements und sind in der Lage, diese folgerichtig auszuwählen und anzuwenden. Zur zielorientierten Steuerung von Wertschöpfungsketten ist ein ein grundlegendes Verständnis für die Bedeutung des Controlling als Instrument der Informationsversorgung essentiell. Dazu gehören konkrete Konzepte und Instrumente des Beschaffungs-, Logistik- und Supply Chain-Controlling und Kenntnisse, wie und wann diese sinnvoll einzusetzen sind. In der Veranstaltung Informationsmanagement für Absatz- und Beschaffungsmärkte erwerben die Teilnehmer ein fundiertes theoretisches Verständnis und praktische Fähigkeiten im Aufbau und der Pflege des automatischen, integrierten Datenaustauschs zwischen mehreren Partnern in Wertschöpfungsketten,
insbesondere im Austausch von produktbezogenen Daten.

 

5. (M.Sc.) Unternehmensstrategie und Markterfolg

Das Modul "Unternehmensstrategie und Markterfolg" vermittelt die wesentlichen
Grundlagen, die mit der erfolgreichen Gestaltung von marktlichen Austauschbeziehungen verbunden sind. Dabei werden betriebswirtschaftliche Aspekte des Erfolgsfaktorenmanagement mit mikroökonomischen Konzepten zu Strategieentscheidungen bei unvollständiger Information verbunden. Die Studierenden lernen damit interdisziplinär die konzeptionellen Grundlagen für den
Aufbau nachhaltiger Wettbewerbsvorteile kennen. Im Einzelnen erfahren die Studierenden welche Konzepte hinter den unterschiedlichen Erfolgsverständnissen stehen und wie sich Erfolg operationalisieren und messen lässt. Auf dieser Grundlage lernen sie vermeintliche Erfolgs-"Rezepte" kritisch zu analysieren und hinterfragen. In der ökonomischen Analyse des Unternehmensverhaltens werden die Studierenden befähigt, strategische Unternehmensentscheidungen in oligopolistisch strukturierten Märkten mit Hilfe spieltheoretischer Konzepte zu untersuchen. Zudem werden sie in die Lage versetzt, wirtschaftswissenschaftliche Entscheidungsprobleme auch unter den realistischen Annahmen von Unsicherheit und asymmetrischer Information
strukturieren und lösen zu können.

 

6. (M.Sc.) MMW Wahlpflichtmodul III: Spezialisierung Supply Chain Management (SCM)

Im Rahmen des Vertiefungsmoduls III haben die Studierenden die Möglichkeit, sich
auf einen Aspekt des Management marktorientierter Wertschöpfungsketten zu spezialisieren. Dieses Modul hat zum Ziel, die Möglichkeit einer verstärkten Profilierung zu eröffnen und vertiefte inhaltliche Kompetenzen bei einzelnen Aspekten des Managements marktorientierter Wertschöpfungsketten zu erwerben.

Ausgehend vom Kern industrieller Produktion stehen in der Veranstaltung (Supply Chain Management I) strategische Fragen des Wertschöpfungsmanagement von Einzelunternehmen als Teil der Supply Chain im Vordergrund (interne Supply Chain). Es werden sowohl die Grundlagen des industriellen Wertschöpfungsmanagement in Bezug auf Erfassung und Umsetzung von Kundenwünschen, die strategische Fertigungstiefenentscheidung wie auch moderne Fertigungskonzepte und Ansätze des Qualitätsmanagement der Industrie vertieft.

 
7. (M.Sc.) Master-Abschlussarbeit
Die Abschlussarbeit im Master-Studiengang ist eine Modulleistung, in der die oder
der Studierende zeigen soll, dass sie oder er in der Lage ist, innerhalb der
vorgegebenen Frist ein Problem aus dem jeweiligen Fach selbstständig nach
wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten. Da insbesondere der
Master-Abschluss den Studierenden Kenntnisse und Fertigkeiten auf hohem
wissenschaftlichen Niveau attestiert, sind insbesondere Qualifikationsziele der
Master-Arbeit:
- die systematische Suche und Verarbeitung internationaler Literatur zum
aktuellen Forschungsstand des zu bearbeiteten Themas,
- darauf aufbauend die Darstellung und Anwendung anspruchsvoller Theorien und
Modelle zur wissenschaftlichen Analyse der Problemstellung,
- ggf. die Durchführung einer eigenständigen empirischen Untersuchung sowie
deren Auswertung und
- hieraus abgeleitet eine fundierte Entwicklung neuer Perspektiven des Themas.
Dieses Qualifikationsniveau demonstriert der Master-Absolvent nach erfolgreichem
Verfassen der Arbeit zusätzlich in einem Thesis-Kolloquium, in dem er seine Arbeit
vorstellt, erläutert und ggf. gegen Krititk verteidigt.
Inhalte:
Die spezifischen Inhalte sind abhängig vom Thema der Abschlussarbeit, bzw.
ergeben sich aus dem jeweiligen Forschungsprojekt. Sie umfassen je nach Wahl verschiedenste Bereiche der Forschung und Praxis in den Wirtschafts- und Organisationswissenschaften. Besonderer Wert wird bei der Wahl der Master-Themen auf Aktualität der Problemstellung und wissenschaftliche Bearbeitungsweise gelegt.


Nähere Informationen über die Einbindung von Prüfungen in das Gesamtangebot erhalten Sie durch Anklicken des Menüpunktes Lehrkonzept Bachelor/Master.
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