UniBwM » KHG-MAK » Portal » Impressionen » Berichte » Festgottesdienst "20 Jahre Deutsche Wiedervereinigung" 2010

Festgottesdienst "20 Jahre Deutsche Wiedervereinigung" 2010

„20 Jahre Deutsche Wiedervereinigung-Es wächst zusammen…?“

Festgottesdienst  am 28. Okt. 2010 in der Bürgersaalkirche

 

Über 400 Soldatinnen und Soldaten wie Angehörige des Bundes und zahlreiche Gläubige haben sich auf Einladung der beiden Standortpfarrer aus dem Raum München wieder zum traditionellen Festgottesdienst in der Bürgersaalkirche versammelt. Nachdem Hauptmann Peter Mientus, der Vorsitzender des PGR UniBw-Neubiberg, die Ehrengäste begrüßt hatte, zogen mit der Truppenfahne nicht nur die Konzelebranten, sondern mit ihnen Fahnenabordnungen und 20 Soldatinnen und Soldaten mit ein, die sich zum Dienst am Altar bereit erklärten.

Gemäß dem diesjährigen Thema „20 Jahre Deutsche Einheit“ haben Teilnehmer einen Mauerstein und einen Korb mit Samenkörnern vor den Altar abgelegt. Beide Symbole sollten an den Fall der Mauer erinnern. Die Samenkörner an das Weiterwachsen und die Früchte der Einheit.

Dekan Anton Tischinger, der Zelebrant , bat zu Beginn um Nachsicht, dass die Mitfeiernden heuer durch das fehlen eines Militärbischofs mit den Priestern vorlieb nehmen müssten. Militärdekan Edwin Grötzner hat in seiner Predigt mit politischen Detailkenntnissen den Einigungsprozess nachgezeichnet und an den Seligen Pater Rupert Mayer erinnert, der in diesem Jahr seinen 65. Todestag begann. Ein Zeichen des guten Miteinanders war die Teilnahme der evangelischen Militärpfarrerin Frau Dr. Barbara Hepp, Neubiberg, die in diesem Gottesdienst das Wort Gottes vortrug.

Die besondere musikalische Gestaltung lag wieder beim Gebirgsmusikkorps aus Garmisch-Partenkirchen und dem Studentenchor der KHG der UniBw-Neubiberg.

Viele folgten in den nahegelegenen Ratskeller am Marienplatz, um bei einem kleinem Imbiss auch die menschliche Begegnung untereinander zu feiern unter ihnen war auch der Generalvikar Walter Wakenhut aus Berlin. Für viele ist dieser Gottesdienst zu einem festen Ritual vor den Herbstferien geworden, das ihnen besonders lieb und teuer ist.
 

Zu den Bildern