Auflistung

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Generationengerechte Produktentwicklung/Variantengestaltung individualisierter Produkte

Ältere Menschen sind in ihrer Leistungsfähigkeit aufgrund des kalendarischen und des pathologischen Alterns eingeschränkt. Darauf reagierte der Markt vielfach mit speziellen seniorengerechten Produkten, die aber vergleichsweise wenig Akzeptanz bei der Zielgruppe finden. Mit ihnen ist meist eine Stigmatisierung verbunden, da sie durch ihre auffällige Gestaltung Leistungseinschränkungen nach außen tragen. Technische Systeme bieten jedoch ein erhebliches Potential, die Senioren in ihrem häuslichen Umfeld zu unterstützen, wenn nicht nur Ergonomie und Bedienbarkeit im Fokus steht, sondern auch die Funktionalität der Produkte selbst stärker in die Überlegungen mit einbezogen werden. Im Sinne der Akzeptanz technischer Systeme bei Senioren und um der Vielfalt der Leistungseinschränkungen gerecht zu werden bedarf es individueller Lösungen für die Nutzer technischer Systeme. Die zu erwartende hohe Variantenanzahl muss sowohl hinsichtlich der entstehenden Kosten als auch der Fertigung handhabbar sein, was einerseits einer ingenieurorientierten Beschreibung der Leistungseinschränkungen und andererseits geeigneter Produktstrukturen bedarf.

Usability

Hieraus ergeben sich folgende Arbeitsschwerpunkte:

  • Integration von Kompensationsmöglichkeiten bei Leistungseinschränkungen in technische Produkte
  • Erarbeitung von Akzeptanzkriterien für seniorengerechte Produkte und Integration dieser in die Gestaltung der Produktstruktur
  • Berücksichtigung der hohen Variantenvielfalt aufgrund der spezifischen Anforderungsprofile
  • Entwicklung von Modularisierungsstrategien, die einer Individualisierung von Produkten gerecht werden