Triebwerks-Prüfstand


Triebwerks-Prüfstand


 

Konzipiert wurde die Anlage für das Betreiben von Turbojet- und kleinen Turbofantriebwerken. In einer umfassenden Modernisierung im Jahr 2011 konnte das mögliche Schubniveau von 30kN auf 50kN gesteigert werden. Aktuell stehen dem Institut vier verschiedene Triebwerkstypen für verschiedene Einsatzzwecke zur Verfügung:

Als Forschungstriebwerk für Themen im Bereich Verdichterinstabilitäten und deren aktiver Bekämpfung wurde ein Larzac 04 C5 aufgerüstet und mit umfangreicher Messtechnik ausgestattet. Es bietet eine hervorragende Plattform für diese Art der Untersuchungen und ermöglicht Bachelor- und Masterarbeiten in aktuellen Forschungsbereichen. Entwickelt und vertrieben von den Firmen SNECMA und Turbomeca wurde es als Antrieb für den Alpha Jet der deutschen Luftwaffe genutzt.

Für Forschung im Bereich More Electric Engine (MEE), aber auch darüber hinaus, wurde im Rahmen des Kompetenzzentrums ein modernes Turbostrahltriebwerk MexJET vom Typ EJ200 Ende 2011 in Betrieb genommen. Es stellt seither einen sehr attraktiven Versuchsträger für zukünftige Forschungsaufgaben dar.

Das Bristol-Siddeley Orpheus ist ein einfaches Einwellentriebwerk, das bevorzugt in der Lehre im Rahmen des Apparativen Gerätepraktikums eingesetzt wird. Das Aggregat wurde in der Luftwaffe bis 1982 in der Fiat G91 eingesetzt.

Zusätzlich verfügt das Institut über ein Rolls Royce RB145 mit Nachbrenner, welches allerdings ausschließlich zu Demonstrationszwecken verwendet wird. Dieses Triebwerk aus den 60er Jahren war nie in einem Serienflugzeug verbaut, sondern wurde ausschließlich im EWR VJ-101 Senkrechtstarterprototyp verwendet.

Bild Prüfstand

Triebwerks-Prüfstand