Die Entwicklung, Erprobung und Bewertung von Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit kann auf vielfältige Weise erfolgen. Das Methoden-Spektrum reicht von Unfallstatistiken und -Erhebungen, Checklisten, über Simulationen, Simulatortests bis zu Fahrversuchen auf einem Testgelände oder im realen Verkehr, sowie Verhaltensbeobachtungen im Verkehr und Naturalistic Driving Studies. Die ideale Methode, die alle Anforderungen in gleicher Weise erfüllt, existiert nicht. Jede Methode hat ihre Berechtigung im Entwicklungsprozess, sowie Vor- und Nachteile. Zuverlässigkeit (Reliabilität) und Übertragbarkeit (Validität) der Aussagen sind die zentralen Kriterien für alle Methoden.

Checklisten erfordern einen geringen Aufwand und können in einem frühen Stadium der Entwicklung wertvolle Hinweise geben. So wurde am Institut das System NICE entwickelt, ein interaktives System zur Evaluation von Bedienkonzepten (Färber, Berthold; Müller, Matthias. 2000).

Für alle experimentellen Verfahren besteht die Herausforderung darin, auf der einen Seite belastbare und valide Aussagen aufgrund realistischer Szenarien zu bekommen, und auf der anderen Seite die Versuchsteilnehmer nicht zu gefährden. Der experimentelle Schwerpunkt des Instituts umfasst die Bereiche

Versuche auf der Teststrecke

Feldtests im realen Straßenverkehr

Vehicle in the Loop